Bundesliga

Breitenreiter über Fehler-behafteten Sane: „Sonst würde er nicht in Hannover spielen“

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Mit Tabellenplatz sechs kann Hannover 96 auf ein gutes erstes Saisonviertel blicken. Dennoch wurmt die Niederlage bei RB Leipzig (1:2), die durch individuelle Fehler verursacht wurde.

Salif Sane gilt als der überragende Ausnahmekönner bei Hannover 96. Doch der Defensivspezialist besitzt in seinem risikoreichen Spiel noch Fehler, die in der Bundesliga schnell bestraft werden. So geschehen in Leipzig, als Sane vor dem 1:1 sich im Timing verschätzte und gegen Vorlagengeber Emil Forsberg den Kürzeren zog. Und auch gegen Gladbach, Dortmund und im Pokal in Wolfsburg ließen sich wesentliche Fehler von Sane finden. Andererseits ist Sane auch inklusive dieser Patzer mit der beste Spieler der Niedersachsen auf dem Platz und hat maßgeblichen Anteil am Erfolg von 96.

Breitenreiter schützt Sane

So stellte sich Trainer Andre Breitenreiter schützend vor Sane. „In Leipzig hat er wieder so viele Zweikämpfe gewonnen, die Spieleröffnung war da. Und wie viel er unter Druck gerettet hat“, sagte der 96-Coach dem kicker.  Für Sane müsse nun der nächste Entwicklungsschritt lauten, die wenigen Fehler abzustellen und über 90 Minuten konstant Top-Leistung abzurufen, so Breitenreiter weiter. Breitenreiter ist aber auch klar: Wenn Sane den nächsten Schritt macht, ist der Senegalese wohl bald bei einem Top-Klub unter Vertrag. So kommentierte Breitenreiter über den noch mit ein paar Fehlern behafteten Sane realistisch: „Wenn er diese Sachen nicht machen würde, würde er auch nicht in Hannover spielen.“

 

Über Daniel Michel

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