Bundesliga

Bürki ist bereit für das Comeback beim BVB und macht auch eine Kampfansage Richtung Yann Sommer

am

München – Roman Bürki hat seinen Mittelhandbruch auskuriert, er steht im Training von Borussia Dortmund und will bereits am kommenden Spieltag bei Mainz 05 wieder das Tor des BVB hüten. Während ihm am Samstag nach dem 2:1 in Bremen Torwart-Konkurrent Roman Weidenfeller eine Kampfansage machte, schickt Bürki wiederum eine Richtung Gladbachs Yann Sommer, der in der Schweizer Nationalmannschaft im Tor steht.

Weidenfeller will Platz im BVB-Tor nicht kampflos räumen

Zunächst zum BVB: Roman Weidenfeller betonte nach dem 2:1-Sieg in Bremen, dass er nun darauf hoffe, weiterhin die Nummer eins im Tor von Borussia Dortmund zu sein. Trainer Thomas Tuchel musste nach dem Spiel bei Sky sofort kontern und betonte: Wenn Roman Bürki fit ist, verdrängt Bürki Weidenfeller wieder aus dem Tor. Bürki gilt jedoch in der Öffentlichkeit als nicht ganz unumstritten, hatte er doch in den 1,5 Jahren beim BVB neben überragenden Leistungen sich auch einige Patzer geleistet.

Bürki: „Ich kann voll angreifen“

Dem Schweizer Blick sagte Bürki in dieser Woche: „Ich kann wieder voll angreifen.“ Über seine Verletzung (Mittelhandbruch) führte er aus: „Ich habe gar keine Beschwerden. Ein paar Sachen sind zwar ungewohnt wegen der Platte, die ich drin habe. Aber ich habe die Hand bisher nie zurückgezogen.“ Eine Einschränkung gebe es jedoch: „Ich merke zwar, dass etwas anders ist in der Hand. Nerven wurden bei der Operation betroffen, die operierte Stelle fühlt sich noch ein wenig taub an.“ So trage er nun Spezialhandschuhe. „Der Ring- und der Mittelfinger sind dabei wie zusammengebunden. Aber bald werde ich wohl wieder normale Handschuhe tragen. Zudem habe ich ein kleines Tape auf der Hand, damit das Gelenk geschützt ist.“

Bürki will auch in der „Nati“ die Nummer eins sein

In Dortmund bleibt Bürki demnach die Nummer eins, das Comeback in Mainz gilt als gesichert. Auch in der Schweizer Nationalmannschaft will Bürki angreifen. In der „Nati“ ist er die Nummer zwei hinter Yann Sommer, der für Borussia Mönchengladbach spielt. Bürki betonte nun, die Zeit sei vorbei, in der er einfach nur zufrieden sei, wenn er im Aufgebot der Nationalmannschaft stehe. „Mit meinem Transfer von Freiburg zu Dortmund habe ich einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Ganz klar: Wenn ich in der Nati dabei bin, kämpfe ich darum, zwischen den Pfosten zu stehen. Ich will spielen“, sagte Bürki. Er fügte jedoch an: „Egal, welcher Goalie dann spielt, ich werde ihn dabei unterstützen. Und die Entscheidung liegt natürlich beim Coach.“

Über Daniel Michel

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.