Borussia Dortmund

Bürki plädiert für Stöger-Verbleib

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Borussia Dortmunds Nummer eins Roman Bürki würde eine Weiterbeschäftigung von Peter Stöger begrüßen. Der Trainer steht in dieser Woche vor dem entscheidenden Spiel um seine Zukunft.

Am Donnerstagabend (21.05 Uhr) empfängt Red Bull Salzburg den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund zum Rückspiel im Europa-League-Achtelfinale. Dem Vernehmen nach wird es für BVB-Trainer Peter Stöger das „Schicksalsspiel“ werden. Im Hinspiel unterlag seine Mannschaft mit einer erschreckend schwachen Leistung dem Klub aus der Mozartstadt mit 1:2. Folgt am Donnerstag das Aus, könnte die geplante Verlängerung von Stögers Vertrag nicht zustande kommen.

Folgt auf Defensive die Offensive?

Stammkeeper Roman Bürki antwortete im Interview mit dem TV-Sender Sport 1 auf die Frage, ob er etwas gegen die Weiterbeschäftigung Stögers habe: „Überhaupt nicht. Es war sehr wichtig, dass wir nach seiner Übernahme endlich wieder Stabilität, vor allem in die Defensive, bekommen haben.“ So habe die Mannschaft angefangen, unter dem Nachfolger von Peter Bosz zu spielen: erst mal defensiv stehen. Dass der BVB im Angriff die Qualität habe, dessen sei man sich zudem bewusst, sagte Bürki: „Jetzt peilen wir an, auch wieder dominant auf dem Platz aufzutreten.“

Stögers Empathie kommt gut an

Vor allem die menschliche Art Stögers soll dem BVB gut tun. Der Österreicher lasse vieles durchgehen, meinte Bürki und fügte an: „Klar haben wir unsere Regeln, an die wir uns halten müssen. Aber insgesamt haben wir viele Freiheiten und es geht uns sehr gut beim BVB.“ Der Trainerstab spüre zudem, sollte ein Spieler Zuspruch gebrauchen. So etwas sei für die Mannschaft wichtig, weil viele Spieler nicht gewöhnt seien, „in einer Negativspirale zu sein“.

Über Andre Oechsner

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