Bundesliga

Bürki: „Will in der Rückrunde konstanter spielen“

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München – Borussia Dortmund blüht unter Trainer Thomas Tuchel in der Bundesliga wieder auf. Vor dem Rückrundenstart steht der BVB auf dem zweiten Tabellenplatz. Doch perfekt läuft es bei Weitem noch nicht in jedem Spiel. Das unterstreicht auch Torhüter Roman Bürki und äußert im Interview mit der WAZ, was aus seiner Sicht noch verbesserungswürdig ist. 

„Müssen eigene Fehler abstellen“

Roman Bürki wechselte im Sommer vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund. Seitdem hütet der gebürtige Schweizer das Gehäuse des BVB im Bundesliga-Alltag. In 17 Partien zwischen den Pfosten musste er 23 Mal hinter sich greifen. Wenn es nach Bürki geht, deutlich zu häufig. Vor allen Dingen Unaufmerksamkeiten des Teams vor den Gegentreffern müssen abgestellt werden. „Die Analysen haben ergeben, dass wir Gegentore oft durch eigene Fehler zugelassen haben. Es war nicht so, dass die anderen Mannschaften sie herausragend herausgespielt haben – das müssen wir in der Rückrunde abstellen“, äußerte Bürki im Interview mit der WAZ.

„Will über ganze Saison konstant spielen“

Die Schuld wälzt der Schweizer Nationalspieler aber nicht nur auf seine Vordermänner ab. Auch an seiner eigenen Leistung müsse der Torhüter noch arbeiten: „Mein Ziel ist es, immer über eine ganze Saison konstant zu spielen – das ist mir in der Vorrunde nicht gelungen“, sagte Bürki und führte aus: „Ich darf aber auch nicht zu viel wollen. Das ist fast das größte Problem. Ich darf jetzt keine Aktionen erzwingen, sondern nur das machen, das ich machen muss.“ Der 25-Jährige zeigt Biss und Ehrgeiz. Er sei ein Spieler, der immer versuche alles „perfekt“ auszuführen und fehlerlos zu bleiben.

Austausch mit Weidenfeller

Roman Weidenfeller, der bei Dortmund in der Euro-League auf seine Einsatzzeiten kommt, steht Bürki offensichtlich mit Rat und Tat zur Seite. „Es gab ja durchaus Aktionen, bei denen ich unsicher war. Dann gehe ich durchaus auf ihn zu frage ihn, wie er die Situation gesehen hat. Seine Meinung ist mir wichtig“, äußerte Bürki über den Ersatzkeeper. Was zu Beginn der Saison ein Konkurrenzkampf um die Nummer Eins war, mündet mittlerweile augenscheinlich in einem guten kollegialen Verhältnis.

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