Bundesliga

Burgstaller: Identifikationsfigur auf Schalke

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Guido Burgstaller hat im vergangenen Winter den Schritt gewagt und den Zweitligisten 1. FC Nürnberg in Richtung FC Schalke 04 verlassen. Es hat sich gelohnt für den Österreicher, der nicht nur Stammspieler, sondern auch Publikumsliebling ist. 

„Meine Art, Fußball zu spielen, passt zu Verein und Fans. Natürlich bin ich glücklich, dass meine Leistungen honoriert werden und dass sich meine harte Arbeit auszahlt“, sagte Burgstaller bei Bild. Als der 28-Jährige für rund 2,5 Millionen Euro kam, waren die Zweifel im Umfeld groß, ob er es bei einem Erstligisten schaffen könnte. Er traf zwar in der zweiten Liga regelmäßig, doch den ganz großen Sprung trauten ihm viele Experten nicht zu.

„Nervensäge“ Burgstaller

Burgstaller hat seitdem gezeigt, welch enormes Potenzial in ihm steckt. In 37 Pflichtspielen traf er 16mal und bereitete drei Treffer vor. Der Nationalstürmer bezeichnet sich selbst als ‚Nervensäge‘ auf dem Platz: „Ja, das würde ich schon sagen. Meine Spielweise ist es, immer wieder drauf zu gehen, sodass der Verteidiger keine Zeit zum Verschnaufen hat und sich denkt: ‚Oh Gott, jetzt kommt der schon wieder.’ Ich gebe nicht auf, das ist eine Stärke von mir!“

Derby steht vor der Tür

Beim für Kampf und Leidenschaft stehenden Klub sind das die Werte, die jemanden zum Publikumsliebling machen. Schwächere Phasen oder Spiele werden verziehen, wenn der Einsatz stimmt und das nötige Engagement gezeigt wird. Burgstaller ist keiner, der sich hängen lässt, auch wenn ihm wenig gelingt. Am nächsten Spieltag kommt es zum Spiel bei Borussia Dortmund – ein Duell, welches besondere Emotionen im Ruhrpott weckt. „Ich freue mich riesig, weil das Derby immer ein besonderes Erlebnis ist – hoffentlich mit positivem Ende für uns. Ein Ziel wäre es, dieses Mal auch ein Derby-Tor zu erzielen. Beim letzten Mal war ich ja schon knapp dran“, stellte sich Burgstaller bereits auf die Aufgabe ein.

Schalke auf dem richtigen Weg

Mit einem Dreier könnten die Schalker den BVB auch in der Tabelle überholen und in die Top drei vorstoßen. Burgstaller wehrt sich nicht dagegen, sondern sieht die Schalker genau auf dem richtigen Weg. Europacup? „Das ist und bleibt unser großes Ziel. Darauf arbeiten wir hin“, so der Stürmer voller Selbstvertrauen.

Über Christopher Michel

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