Borussia Dortmund

BVB-Trainerfrage: Duell zwischen Stöger und Favre?

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Borussia Dortmund offenbarte mit einer enttäuschenden Leistung im Revierderby bei Schalke 04 am Sonntag erneut seine Unzulänglichkeiten. Beim 0:2 beim Lokalrivalen zeigte die Mannschaft von Peter Stöger keinerlei fußballerischen Esprit und ergab sich nach der Führung der Gastgeber in der 50. Minute nahezu hilflos in ihr Schicksal. Die Notwendigkeit eines Umbruchs wird immer deutlicher. Wer den als Chef-Trainer moderieren soll, ist weiter offen. Die Trainerfrage beim BVB könnte zum Duell zwischen Stöger und Lucien Favre werden.

Das berichtet kicker. Demnach habe der BVB noch keine grundsätzliche Entscheidung getroffen, ob dem Österreicher eine Verlängerung des Engagements über den 30. Juni hinaus angeboten wird. Dies solle frühestens nach dem Sechs-Punkte-Spiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag passieren. Die Werkself hatte Dortmund am Wochenende wegen des besseren Torverhältnisses nach dem 4:1 Sieg über Eintracht Frankfurt auf Platz drei abgelöst.

Favres Ausstiegsklausel

Der Bericht nennt zwei denkbare Szenarien, die sich mit den Informationen von fussball.news weitgehend decken. Entweder übernimmt Lucien Favre, der dank einer Ausstiegsklausel anders als im Vorjahr von OGC Nizza loszueisen wäre. Oder Stöger darf bleiben, womit der BVB in Sachen Julian Nagelsmann handlungsfähiger bliebe. Der bestätigte bei Sky am Sonntag, dass er vor 2019 die TSG Hoffenheim nicht verlassen werde.

Erwartungshaltung

Stöger hatte zuletzt mit einigen Aussagen offen gelassen, ob er überhaupt noch großes Interesse am Trainerjob bei den Schwarzgelben hat. Dem Bericht zufolge würde er wohl nur bleiben, wenn die Verantwortlichen des Klubs die hohe Erwartungshaltung angesichts des anstehenden Umbruchs in der Mannschaft zurückführen. Bekäme er genügend Zeit, die Mannschaft ohne allzu großen Druck aufzubauen, stünde er demnach zur Verfügung. Stöger übernahm Anfang Dezember von Peter Bosz, führte den BVB zurück in die Champions-League-Ränge. Niederlagen gegen den FC Bayern (0:6) und im Revierderby sowie das klägliche Scheitern in der Europa League (1:2 nach Hin- und Rückspiel gegen RB Salzburg) trüben das Bild.

Über Lars Pollmann

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