Borussia Dortmund

Chance beim BVB? Da Costa glaubt an Rode

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Sebastian Rode hat eine Saison zum Vergessen hinter sich gebracht. Der Mittelfeldspieler absolvierte verletzungsbedingt keine Bundesligapartie und wurde am Ende der Saison nach seinem Auftritt bei Wontorra – Der Fußballtalk  abgemahnt, weil er Interna rund um Trainer Peter Stöger ausgeplaudert hat. Nach dem Sommerurlaub will der 27-jährige einen weiteren Anlauf beim BVB nehmen. Ex-Profi Elton da Costa glaubt an dessen Chance.

Da Costa, der unter anderem den SV Darmstadt 98 mit einem Treffer in der Relegation gegen Arminia Bielefeld zum Aufstieg in die Zweite Liga verholfen hatte, kümmert sich in seinem Reha-Zentrum um Rode und schiebt mit ihm Extra-Schichten. „Vor allem Kurzpass- und Koordinations-Übungen. Bis jetzt läuft es super“, erklärte der ehemalige Profi gegenüber Bild. Er will dem Mittelfeldspieler, der im Sommer 2016 für 15 Millionen Euro vom FC Bayern München in den Ruhrpott wechselte, helfen und zur alten Form verhelfen.

Sonderlob von da Costa für Rode

„Ich glaube an ihn. Sebastian wird oft unterschätzt, hat riesige Qualität“, lobte da Costa. Rode ließ sich zuletzt operieren, damit er in der kommenden Spielzeit unter dem neuen Coach Lucien Favre beschwerdefrei angreifen kann. Die Adduktorenprobleme warfen ihn immer wieder zurück, er wurde nicht fit – und gilt seitdem, trotz laufenden Vertrags bis 2020, als Kandidat für einen Verkauf. Da Costa zeigte sich aber überzeugt, dass er noch eine Chance erhalten wird: „Bleibt er verletzungsfrei, wird er sie auch bei Borussia zeigen.“ Allerdings ist die Konkurrenz im Mittelfeld des BVB groß – zu groß?

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

1 Kommentar

  1. Jan Schäfer

    15. Juni 2018 um 08:11

    Rode hat zweifellos Qualitäten als na könnte gerade der Wadenbeißer sein, der gebraucht wird. Ach ja: Es heißt Interna, Plural von Internum, nicht Internas. Ein Journalist sollte das wissen.

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