Bundesliga

Christoph Kramer bei fussball.news: „Mal ist das Tor zu klein, mal liegt ein Grashaufen scheiße“

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Gladbach – Borussia Mönchengladbach musste beim 1:1 gegen Celtic Glasgow einen ein ärgerliches Remis hinnehmen. Christoph Kramer spricht auch bei fussball.news darüber, warum es nicht mit dem Sieg klappte.

Aus dem Borussia Park berichtet auch für fussball.news Reporter Stefan Döring

fussball.news: Christoph Kramer, Borussia Mönchengladbach hat das Spiel gegen Celtic dominiert. Am Ende steht aber nur ein 1:1. Zu wenig, oder?

Christoph Kramer: Absolut. Heute ist die Enttäuschung sehr groß, auch wenn wir morgen sicherlich anders über den Punkt denken werden. Positiv ist, dass wir den Punkt festgehalten haben. Aber im Moment überwiegt die Enttäuschung, weil wir das Spiel Mitte der zweiten Halbzeit gut unter Kontrolle und eine Anzahl von guten Ballgewinnen und guten Chancen hatten. Davon müssen wir eine machen  – dann bekommt der Gegner nicht mehr die zweite Luft und das Spiel ist entschieden.

fussball.news: Die Glasgower sind teilweise sehr hart in die Zweikämpfe gegangen. Hat Sie das ein Stück weit beeindruckt?

Kramer: Ich habe auch einen gegen den Kopf getreten. Ich weiß nicht, ob der davon beeindruckt war. Ich habe mich wenig beeindrucken lassen, wenn mir der eine mal vors Schienbein tritt. Dafür tragen wir ja Schienbeinschoner.

fussball.news: Grundsätzlich war Celtic aber überraschend gut im Spiel. Warum?

Kramer: Das ist schwer zu sagen. Wenn in der 55. Minute das 2:0 fällt, dann wird es aber ganz, ganz eng bei denen. Die haben eine gute Mannschaft, darüber müssen wir nicht reden. Die spielen schließlich auch Champions League. Dass man Spieler wie Dembele oder Sinclair nicht 90 Minuten ausschalten kann, ist auch klar. Aber ich will jetzt nicht sagen, dass wir sie unglaublich gut ins Spiel haben kommen lassen. Mal ist das Tor zu klein, mal liegt ein Grashaufen scheiße. Dann schießt man eben kein Tor.

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fussball.news: Sie wollten in der Gruppe als primäres Ziel Platz drei erreichen. Das sieht nun trotz des Remis nicht schlecht aus.

Kramer: Nein, deswegen freuen wir uns morgen bestimmt über den gewonnenen Punkt und sagen nicht, dass es zwei verlorene waren. Die Gruppe ist immer noch offen, wir sind Dritter. Aber die Tabelle hat zwei Spieltage vor Schluss noch keinen Aussagewert. Mit einem Sieg kann alles noch einmal durcheinander gewürfelt werden.

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