Bundesliga

Coman giftet gegen „Ibra“

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München – Kingsley Coman gewann mit 19 Jahren bereits drei Mal die nationale Meisterschaft in zwei verschiedenen Ländern. Mit Bayern München könnte er seine vierte Meisterschaft feiern. Im kicker spricht er nun schonungslos über seinen Werdegang als Profi, seine Enttäuschung über Lieblingsverein Paris Saint-Germain, das schlechte Verhältnis zu Superstar Zlatan Ibrahimovic und die Gründe für seinen Wechsel zum FC Bayern. 

Jüngster Profi der Geschichte 

Kingsley Coman ist ein großer Fan von Paris Saint-Germain und erfüllte sich als Teenager seinen Kindheitstraum. Im Alter von nur 16 Jahren wurde er jüngster Profi in der Geschichte von PSG. Dennoch sieht er diese Zeit nun kritisch. „Im Team gab es viele Cliquen. Das machte die Integration nicht einfach“, sagte Coman dem kicker.

„Ibrahimovic kümmert sich mehr um sich“

Auch sein damaliger Mitspieler Zlatan Ibrahimovic half ihm offenbar nicht. Coman wirft dem schwedischen Stürmer-Star Egoismus vor. „Ibrahimovic gehört nicht zu den Spielern, die auf junge Spieler zugehen, sie in die Arme nehmen und ihnen Tipps geben. Er kümmert sich mehr um sich“, erklärte Coman.

Die Enttäuschung über PSG

Für den Einstieg in den Profifußball kann der junge Franzose seinen Lieblingsverein nicht empfehlen: „Ich fühlte mich nicht gut in der Mannschaft. Die Konkurrenz war riesig, dazu ging es nur darum, Titel zu gewinnen. Junge Spieler spielten da kaum eine Rolle, es herrschte eine spezielle Philosophie.“

Coman möchte immer mehr

Als sein Vertrag auslief, wechselte Coman zu Juventus Turin. Der junge Franzose gilt als ehrgeiziger Spieler, der sich nie zufrieden gibt: „Ich will immer mehr. Und ich möchte, dass man meinen Wert erkennt und mir Möglichkeiten gibt, mich zu verbessern.“ In Italien, so Coman, spürte er das Vertrauen von Juve-Trainer Massimiliano Allegri. Zahlreiche Einsätze – auch in bedeutenden Partien – waren die Folge.

Die Gründe für den Wechsel zum FC Bayern 

Trotzdem wechselte Coman im vergangenen Sommer zum FC Bayern: „Es ist ein großer Verein, dessen Spielphilosophie mir mehr entgegenkommt als die von Turin“, so der 19-Jährige. Wie es der Zufall will, trifft der deutsche Rekordmeister im Achtelfinale der Champions League nun auf seinen Ex-Verein. „Ich freue mich sehr auf die beiden Spiele gegen Juventus Turin, denn ich bin sicher, dass es zwei große Spiele werden. Genau für solche Spiele bin ich zum FC Bayern München gekommen“, betonte Coman.

Coman wünscht sich eine längerfristige Zukunft in München

Im Freundschaftsspiel gegen Deutschland feierte Coman sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft und träumt von der Europameisterschaft im eigenen Land. Ein Jahr später (2017) läuft sein Leih-Vertrag beim FC Bayern aus. Die Münchner können den Flügelstürmer jedoch für die Ablösesumme in Höhe von 21 Millionen Euro verpflichten. Wenn es nach Coman geht, würde er gerne länger beim FC Bayern bleiben: „Der Verein soll mich kaufen, das wünsche ich mir. Also muss ich weiter beweisen, dass es sich lohnt, so viel Geld für mich auszugeben“.

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Über Marcel Pramschüfer

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