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Comeback der Saison: Marco Russ (Eintracht Frankfurt)

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Nach dem Schlusspfiff lief Marco Russ mit Töchterchen Vida auf dem Arm in Richtung Fankurve und ließ sich feiern.

Nach dem Schlusspfiff lief Marco Russ mit Töchterchen Vida auf dem Arm in Richtung Fankurve und ließ sich feiern, Ehefrau Janina stand mit Tränen in den Augen an der Seitenlinie. Das Comeback des Mittelfeldspielers vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt am 28. Februar im DFB-Pokal gehörte zu den emotionalsten Momenten der Saison.

„Ich kann das kaum beschreiben“, sagte Russ, der nach seiner Krebserkrankung und knapp zehnmonatiger Leidenszeit endlich wieder spielen konnte: „Es war eine harte Zeit. Ich habe es einfach nur genossen.“ Zweimal hatte sich der Fußballprofi einer Chemotherapie unterziehen müssen.

„Meine Geschichte zeigt, dass man solche Krankheiten überstehen kann“, sagte der 31-Jährige, der Mitte März dann sein Startelf-Comeback in der Bundesliga feierte: „Ich sehe mich schon als Vorbild und genieße jeden Einsatz.“ Ein Highlight wartet zudem noch auf Russ: Am 27. Mai, elf Jahre nach seiner letzten Finalteilnahme, spielt er mit der Eintracht gegen Borussia Dortmund um den DFB-Pokal.

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