Bundesliga

Darida oder Duda – wer ist der Spielmacher gegen Freiburg?

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Für das Spiel gegen den SC Freiburg muss Herthas Trainer Pal Dardai entscheiden, welchen Spieler er in Berlins Zentrale stellen will. Zur Auswahl stehen der lauf- und pressingstarke Vladimir Darida und der kreative und technisch feine Ondrej Duda.

Am Samstag empfängt Hertha BSC den SC Freiburg im Berliner Olympiastadion. Den Hauptstadtverein trennen nur zwei Punkte von den Breisgauern, bei einer Niederlage könnte Hertha in den Abstiegskampf rutschen. Dem möchte Trainer Pal Dardai durch eine dominante Spielweise entgegenwirken. Aufgrund der Rolle der Heim-Mannschaft und dem frisch verlegten Rasen sieht der Ungar „keine Ausreden“ für seine Spieler, einen besseren Auftritt als noch gegen Mainz 05 (0:2) zu zeigen. „Ballbesitzfußball, Abschlussaktionen und Kurzpassspiel“, will Dardai sehen.

Streich lobt Darida

Um diesen Spielstil umzusetzen, muss die richtige personelle Entscheidung für die Rolle des Spielgestalters gefällt werden. Eine Option stellt Vladimir Darida dar, der im vergangenen Spiel gegen Schalke 04 (0:1) noch verletzt fehlte. Der Tscheche überzeugte sowohl gegen Bayer Leverkusen (2:0), als auch gegen Bayern München (0:0) mit seiner außergewöhnlichen Laufstärke, dem sehr aggressiven Pressing und guten Offensivaktionen. „Ich glaube, dass Darida spielen wird, weil er sehr viel Arbeit für seine Mitspieler abnimmt und durch seine Leidenschaft viele mitzieht“, sagte Freiburgs Trainer Christian Streich über seine ehemaligen Spieler. Darida lief von 2013 bis 2015 für Freiburg auf, ehe es ihn nach Berlin zog.

Duda ist zu inkonstant

Sollte Darida nicht auf der Spielmacher-Position zu finden sein, so wird höchstwahrscheinlich Ondrej Duda das erste Mal seit Ende Januar wieder in der Startelf stehen. Der Slowake hat auch in der laufenden Saison mit Verletzungsproblemen und Leistungsschwankungen zu kämpfen. „Auch bei Ondrej ist die ganze Woche eine Achterbahn. An einem Tag trainiert er top, dann wieder spüre ich gar nicht, dass er dabei ist. Das macht es schwierig für mich als Trainer, weil ich seine Spielweise, sein Können brauche“, beurteilte Pal Dardai seinen Schützling. Dudas Spielweise könnte der Schlüssel gegen ein vermutlich tiefstehendes Freiburg sein. Der 23-Jährige überzeugt durch seine Kreativität, Übersicht und Passstärke. An guten Tagen kann er gegnerische Abwehrketten durch Schnittstellenpässe auseinanderreißen, an schlechten Tagen ist er auf dem Feld kaum zu sehen. Wem traut Dardai die wichtige Rolle des Spielmachers zu: Dem verlässlichen Arbeiter Darida oder der kreativen Wundertüte Duda?

Über Marc Schwitzky

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