Bundesliga

Darmstadt-Coach „verzeiht“ sich „Verräter“-Spruch – drei Trainer-Kandidaten im Gespräch

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München – Das war eine Hammeraussage: „Wir haben einen Verräter im Team!“ Ramon Berndroth sagte dies nach dem 0:1 beim SC Freiburg. Der Interimscoach von Darmstadt 98 entschuldigte sich nun.

Berndroth: „Fange bei meinen Unzulänglichkeiten an“

Gemeint war wohl ein Spieler bei den Hessen (Name der Redaktion bekannt), der nicht in der Startelf stand. Berndroth sprach sich jedoch am Sonntag mit dem Spieler aus und erklärte gegenüber Bild: „Wir haben das schon intern geklärt. Ich baue immer auf Einsicht. Das ist geschehen. Aber jetzt fange ich mal bei meinen Unzulänglichkeiten an. Es gibt eine Rhetorik nach dem Spiel, die emotional ist. Und die war gestern unzulänglich.“ Die Aussprache stimme ihm optimistisch für die nächsten Spiele, so der 64-Jährige, der betonte: „Das war nicht korrekt von mir, überzogen. Ich weiß auch nicht, warum mir das Wort rausrutscht. Es darf keiner ausscheren wäre richtiger gewesen. Es war ein Fehler von mir, den ich mir verzeihe.“

Kommt Stanislawski?

Berndroth soll Darmstadt nach der Entlassung von Norbert Meier noch gegen Bayern München und Hertha führen. Zum Trainingsstart am 6. Januar soll dann der neue Coach auf dem Platz stehen. Drei Kandidaten werden nach der Absage von Bruno Labbadia laut Bild gehandelt: Holger Stanislawski (ehemals St. Pauli, Hoffenheim), Michael Frontzeck (zuletzt Hannover) und Sandro Schwarz (FSV Mainz II).

Über Daniel Michel

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