2. Bundesliga

DFB-Sportgericht annulliert Gelbe Karte für Figueras

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Gelbe Karte von Jordi Figueras vom Zweitligisten Karlsruher SC annulliert.

Das Gremium gab damit einem Einspruch der Badener statt.

Die Karlsruher hatten sich darauf berufen, dass Figueras der falsche Adressat der Verwarnung im Punktspiel am vergangenen Sonntag gegen Union Berlin (1:2) gewesen war. Die in der fünften Spielminute geahndete Regelwidrigkeit war von KSC-Profi David Kinsombi begangen worden.

Schiedsrichter Thorben Siewer (Olpe) erklärte gegenüber dem DFB, dass der Gelben Karte von Figueras tatsächlich eine Verwechslung der beiden Spieler vorausgegangen war. Auch die Fernsehbilder belegten dies. Siewer hatte zunächst richtig gelegen, dann aber auf Intervention des Vierten Offiziellen Tobias Endriß (Bad Ditzenbach) fälschlicherweise Figueras verwarnt.

Nach Paragraph 12 der der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB kann eine ausgesprochene Gelbe Karte gegen einen Akteur nur dann aufgehoben werden, wenn sich der Referee „in der Person des Spielers“ geirrt hat.

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