Bundesliga

Eberl lässt seine Zukunft offen und glaubt, dass Christensen nicht zu kaufen ist

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München – Gladbach-Manager Max Eberl war in der Sendung Sky90 bei Pay-TV-Sender Sky zu Gast. Dabei sprach er über einen möglichen Wechsel zu Bayern München, einen möglichen Kauf von Verteidiger Andreas Christensen und die Leistung von Trainer Andre Schubert. Zudme verteidigte er Leverkusens Roger Schmidt für sein verhalten im Spiel gegen Hoffenheim.

Eberl sieht Schalke als Konkurrent um die CL-Plätze

Im Kampf um die Champions-League-Plätze nannte Manager Max Eberl Schalke 04 nach dem Sieg über Mainz 05 (3:0) als weiteren Konkurrenten. „Sie waren vor der Saison und sind auch jetzt eine Mannschaft, die um die Champions-League-Plätze spielen muss und wird. Da sehe ich Schalke definitiv“, so Eberl bei Sky90.

Eberl schützt Schubert

Gladbach selbst ist nach dem 0:2 in München auf Platz zehn abgerutscht. Eberl wies jedoch auf den Umbruch der Mannschaft hin. „Wir haben mit Granit Xhaka, Martin Stranzl, Harvard Nordtveit und Roel Brouwers vier Kapitäne abgegeben. Es findet gerade ein Wandel in unserer Mannschaft statt. Wir sind im Aufbau und verlieren jeden Sommer wichtige Spieler. Der Trainer muss eine neue Struktur finden.“ Trainer Andre Schubert nahm Eberl persönlich in Schutz: „Andre Schubert hat unseren Klub in einer höchst bedrohlichen Lage übernommen und die Champions League erreicht. Wenn das nicht reicht, um die Qualität als Trainer nachzuweisen, dann sind wir alle auf dem falschen Weg. Andre Schubert hat unseren Weg sehr gut mitgetragen. Wir in Deutschland sollten Trainern auch die Zeit geben, sich zu entwickeln. Seine Quote und die Punkte sprechen eindeutig für ihn.“

Wie steht es um Christensen?

Eine Hängepartie gibt es derweil um Verteidiger und Leihspieler Andreas Christensen. Geht er zu Chelsea zurück? Eber erklärte die Lage: „Das wird ein hartes Stück Arbeit werden, aber ich habe trotzdem die Hoffnung, dass es etwas geben kann. Kaufen werden wir ihn wahrscheinlich eher nicht. Aber vielleicht gibt es ein anderes Modell. Wenn er auch nur die zwei Jahre bei uns war, dann war es eine großartige Geschichte. Er ist ein top Spieler. Chelsea betreut die Leihspieler sehr gut. Er sagt natürlich, ‚wenn ich bei Chelsea Stammspieler werden könnte, dann gehe ich zurück‘. Er wird Weltklasse werden. Chelsea wird so einen Spieler nicht an Barcelona oder Bayern verkaufen. Dann ist auch ein anderer Weg durchaus denkbar.“

Wechselt Eberl zum FC Bayern?

Zu seiner eigenen Zukunft und einem mögliche Wechsel zu Stammklub Bayern München sagte Eberl: „Natürlich ist es ein Klub, dem ich immer verbunden bleiben werde. Was beruflich irgendwann sein wird, dass kann man nicht sagen. Was kann man im Fußball schon ausschließen? Ich befasse mich mit solch einer Thematik nicht. Ich bin in Gladbach sehr glücklich, fühle mich sehr wohl und habe eine genauso großen Traditionsklub zu leiten. Wenn ich schlechte Arbeit mache, dann fliegt man auch in Gladbach raus.“ Zunächst, so verriet Eberl, habe er die Hoffnung mit Gladbach auch einen Titel zu gewinnen: den DFB-Pokal. „Ich fühle mich sehr wohl in Gladbach und hätte gerne noch irgendwas Blechernes in der Hand. Die Schale wird unmöglich sein, die Champions League noch unmöglicher. Also ist der Pokal der kürzeste Weg. Das ist ein Traum, den ich habe.“

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Nachsicht für Schmidt

Darüber hinaus warb Eberl um Nachsicht für Leverkusen-Trainer Roger Schmidt, der am Samstag Trainer-Kollege Julian Nagelsmann beschimpft hatte: „Ich würde gerne eine Lanze für Roger Schmidt brechen. Ich verhalte mich auch nicht immer vorbildlich und habe auch schon Grenzen überschritten. Aber ich habe das Glück gehabt, dass ich nicht erwischt wurde. Ich glaube nicht, dass er Julian Nagelsmann herabsetzen wollte. Die Fäkalsprache kommt aus der Emotion, sie muss aber natürlich nicht sein. Deswegen wird er aber auch bestraft werden. Aber das machen sehr viele und da schließe ich mich ein.“

Über Daniel Michel

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