Borussia Dortmund

Eberl über Reus: Ohne Verletzungen einer wie Neymar

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Marco Reus zählt zu den Pechvögeln in der Bundesliga. Der Offensivmann kämpft sich aktuell nach seiner dritten schweren Verletzung in seiner Karriere mühsam auf das Feld zurück. Die vielen Rückschläge haben eine wohl deutlich eindrucksvollere Vita verhindert.

Max Eberl, Manager von Borussia Mönchengladbach, holte Reus 2009 für rund eine Millionen Euro von Rot-Weiß Ahlen an den Niederrhein. Er setzte schnell Akzente und erlebte in der Saison 2011/12 seinen großen Durchbruch auf der Bühne Bundesliga. Der BVB kaufte ihn daraufhin für rund 17 Millionen Euro. Eberl vermutete bei Bild am Sonntag: „Wenn er konstant gesund geblieben wäre, würde er vielleicht schon jetzt bei einem der ganz großen Top-Klubs aus Europa spielen. Er hat mit seinen Fähigkeiten absolut die Berechtigung mit Spielern wie Neymar genannt zu werden.“

Zorc lobt Stehaufmännchen

Reus besitzt bei den Dortmundern noch einen Vertrag bis 2019 und ließ zuletzt offen, ob er diesen verlängert und seine Zukunft im Ruhrpott sieht. Sportdirektor Michael Zorc zeigte Verständnis: „Es ist legitim, sich in seinem Alter grundlegend Gedanken zu machen.“ Der ehemalige Profi ist vom Stehaufmännchen beeindruckt. Er lobte: „Er schafft es jedesmal, sehr schnell wieder auf sehr hohem Niveau zurück zu sein. Er hat gelernt, damit umzugehen und sich immer wieder neu zu motivieren. Das ist schon eine tolle Leistung.“

Löw hofft auf Rückkehr

Der 28 Jahre alte Offensivmann wird seine Physios mit in den Urlaub nehmen und hart dafür arbeiten, doch noch an der Weltmeisterschaft in Russland teilnehmen zu dürfen. 2014 hatte die Leidenszeit begonnen, als er sich kurz vor dem Turnier in Brasilien schwer verletzt hatte. Folgt diesmal das glückliche Ende? Bundestrainer Joachim Löw hat die Hoffnung, ihn mitnehmen zu können, noch nicht aufgegeben: „Er ist schon ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann.“

Reus hofft auf den Fußballgott

Reus selbst haderte bereits mit dem Schicksal: „Der Fußballgott ist leider nicht immer gerecht.“ Er zählte auf: „Wäre er das, dann hätte er ja schon nach meiner ersten Verletzung sagen müssen: Jetzt reicht’s! Dann nach der zweiten: Jetzt reicht’s aber wirklich!“ Reus stellte eine – wohl halb humorvoll und halb ernst – gemeinte Forderung: „Und jetzt nach dem Kreuzbandriss müsste er mir in meinen letzten acht Jahren jedes Jahr mindestens einen Titel schenken.“

Über Christopher Michel

2 Comments

  1. Christopher Michel

    12. November 2017 um 18:50

    Hallo Frau Omlin. Doch, es ist definitiv Marco Reus.

    VG

  2. Erika Omlin

    12. November 2017 um 15:40

    Ich glaube, auf dem Foto ist nicht Marco Reus abgebildet, sondern Sebastian Rode….

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