Borussia Mönchengladbach

Eberl und das lange Warten auf Oxford

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Vor gut einer Woche beorderte West Ham United Reece Oxford überraschenderweise mit sofortiger Wirkung zurück nach London. Borussia Mönchengladbach in Person von Max Eberl gibt aber nach wie vor die Hoffnung nicht auf, den ambitionierten Verteidiger wieder zurück an den Niederrhein lotsen zu können.

Die Überraschung war groß, als Reece Oxford früher als vereinbart den Weg zurück zu West Ham United einschlagen musste. Die Hammers machten von einer Klausel Gebrauch, die einen Abbruch der eigentlich noch bis Saisonende ausgelegten Leihe ermöglichte. Seither bemüht sich Borussia Mönchengladbach mit aller Kraft darum, den talentierten Innenverteidiger fest unter Vertrag zu nehmen – bisher vergebens.

„Viel mit West Ham gesprochen“

„Wir haben viel mit West Ham gesprochen in der Winterpause und waren überrascht, als sie die Klausel gezogen haben. Der Tenor in den Diskussionen vorher war eigentlich ein anderer“, sagt Gladbachs Sportchef Max Eberl auf der Vereinswebsite. „Ich habe ihre Intention aber verstanden: West Ham ist im Abstiegskampf und wollte einen guten Spieler erst einmal zurückholen. Bis jetzt haben sie ihn noch nicht eingesetzt, sodass die Gespräche weiter voranschreiten.“

Eberls entscheidender Satz

Doch dann der entscheidende Satz: „Ich hoffe, dass es kein utopisches Angebot mehr von einem anderen Verein geben wird.“ Dann habe die Borussia, so Eberl weiter, „eine Chance, dass Reece zu uns zurückkommt.“ In den fünf Monaten, in denen Oxford für Gladbach spielte, habe der 19-jährige Engländer „eine gute Entwicklung genommen“, lobt Eberl. „Er hat warten müssen auf seine Chance, sie dann aber eindrucksvoll genutzt.“

Einschätzung fussball.news:
Die Fohlen präferieren im Poker um Oxford eine schnelle Entscheidung. Der Satz, es solle lieber kein „utopisches Angebot“ mehr kommen, lässt jedoch stutzig werden. Zuletzt war von einem Angebot in Höhe von elf Millionen Euro die Rede. Die Hammers werden sich aber weiterhin umhören, um den Preis weiter in nach oben zu treiben. Ob die Borussia dann noch mithalten kann, respektive will, steht auf einem anderen Blatt.

Über Andre Oechsner

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