Bundesliga

Eggestein: Von eigener Entwicklung überrascht

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München – Maximilian Eggestein hat in jungen Jahren beim SV Werder Bremen bereits einige Talsohlen durchlebt. Das große Talent nutzte die Winterpause, um sich wieder in den Vordergrund zu spielen. Nach zwei Kurzeinsätzen winkt gegen den VfL Wolfsburg die Chance, von Beginn an zu spielen. Eggestein ist überrascht, über diese Entwicklung.

Eggestein von der Entwicklung überrascht

„Hätte mir das jemand in der Vorbereitung prophezeit, hätte ich gesagt: Beruhig‘ dich wieder“, sagte Maximilian Eggestein der Bild. Das 20 Jahre alte Talent des SV Werder Bremen hat sich an die Startelf herangespielt und könnte gegen den VfL Wolfsburg auf der Sechs starten. Thomas Delaney fällt nach seiner im Mainz-Spiel erlittenen Gehirnerschütterung verletzungsbedingt aus, Clemens Fritz sah seine fünfte Gelbe Karte.

Eggestein kein Sprintertyp

Die Chance für Eggestein, sich zu beweisen? Die neue Position gefällt dem vom offensiven zum defensiven Mittelfeldspieler umgeschulten Eigengewächs: „Ein Sprinter werde ich also nicht mehr. Auf der 6 brauche ich nicht die größte Endgeschwindigkeit. Die Position passt also gut zu mir.“

Die Angst als größter Feind

Was ihn neben den fußballerischen Qualitäten auszeichnet, ist sein Selbstvertrauen und Selbstverständnis. „Man darf den Gedanken, was bei einer Niederlage passiert, nicht zulassen“, ließ er keine Zweifel zu und ging noch einen Schritt weiter: „Der größte Feind ist die Angst! Wenn man Angst hat, kann man nicht gut spielen.“

Keine Wechselgedanken

Chance statt Angst – so lautet das Motto von Eggestein, der einmal schon etwas weiter raus war, als er zurück in die U23 abkommandiert wurde. „Natürlich hat man diese Gedanken im Kopf, wenn man plötzlich ganz raus ist. Aber es war besprochen, dass es immer einen Weg zurück zu den Profis gibt“, wischte er jegliche Gerüchte rund um einen Wechselgedanken allerdings vom Tisch.

Über Christopher Michel

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