Bundesliga

Eichin baut auf Skripnik

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München – Nur 15 Zähler sammelte der SV Werder Bremen in der Hinrunde und spielte damit die schlechteste erste Halbserie der Vereinsgeschichte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Das Team von Trainer Viktor Skripnik muss während der Winterpause mit dem Relegationsplatz vorliebnehmen. Dennoch wird der 46-Jährige von den Verantwortlichen nicht in Frage gestellt.

Eichin bekennt sich

„Wir gehen mit diesem Trainerteam in die Rückrunde und werden eine Wagenburgmentalität schaffen“, spricht Werder-Manager Thomas Eichin im kicker nicht nur Skripnik, sondern auch dessen Assistenten Torsten Frings und Florian Kohfeldt das Vertrauen aus.

Ein Festhalten am Ukrainer habe laut Eichin nichts mit den Verdiensten des früheren Werder-Profis oder dessen Beliebtheit im Verein zu tun: „Mannschaft und Trainer ziehen an einem Strang. Deshalb gibt es keinen Grund, etwas zu ändern. Sonst wäre ich der Erste, der reagieren würde, ungeachtet des Werder-Wegs oder einzelner Personen.“

Kader soll verändert werden

Veränderungen sollen dafür im Kader vorgenommen werden. Im Rahmen der abschließenden Hinrunden-Analyse stehen mögliche Verkäufe (Pavlovic, Kobylanski) sowie angedachte Ausleihen (Aycicek, Fröde, Busch) auf der Agenda. Anschließend soll in der Pause genügend Kraft für die Rückrunde getankt werden.

Harter Start in das neue Jahr

Denn für die Bremer steht im neuen Jahr ein knallharter Auftakt mit den Partien gegen Schalke, Hertha und Mönchengladbach auf dem Programm. „Da müssen wir sofort liefern“, weiß Eichin um die Bedeutung. Bei weiteren Misserfolgen wird er die Personalie Skripnik wohl neu überdenken müssen.

Über Maximilian Riepenhof

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