Bundesliga

Veh: Social Media hemmt die Spieler

am

München – Eintracht Frankfurt befindet sich nach der 2:4 Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart weiter mitten im Abstiegskampf. Armin Veh möchte vor dem nächsten Duell gegen den 1. FC Köln am kommenden Wochenende den Druck von der Mannschaft nehmen. Die Gefahr einer mentalen Blockade sei in seinen Augen sehr groß.

Veh will Lockerheit

Die Spieler von Eintracht Frankfurt sind noch immer mit der 2:4 Niederlage im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart beschäftigt. Trainer Armin Veh macht sich Sorgen um die psychische Verfassung seiner Mannschaft und nahm am Rande der Trainingseinheit etwas Druck vom Kessel: „Es ist aus Erfahrung nicht gut, wenn man ständig daran denkt, dass ein Erfolg hermuss. Wir wissen auch so, um was es geht und werden nicht lächelnd absteigen.“

Social Media beeinflusst Spieler

Der erfahrene Bundesliga-Coach beobachtet die Entwicklungen im Profifußball mit Argusaugen. Ihm gehen die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram mächtig gegen den Strich. Die Spieler würden dort häufig mitlesen und sich, so die Meinung von Veh, davon beeinflussen lassen. Die Gefahr einer Blockade habe somit deutlich zugenommen: „Es ist extremer als früher. Bei vielen Mannschaften ist es auch eine mentale Sache, ob sie im Abstiegskampf bestehen.“ Der Eintracht droht bei einer Niederlage gegen den 1. FC Köln erstmals das Abrutschen auf den Relegationsplatz 16, sollte der SV Werder Bremen seine Hausaufgaben im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim erledigen und drei Zähler einfahren.

[dppv_emotions]

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.