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Eklat um chinesische U20: Grindel pocht auf Meinungsfreiheit

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DFB-Präsident Reinhard Grindel will keine Konsequenzen aus dem Eklat beim Spiel zwischen Chinas U20-Nationalelf und dem TSV Schott Mainz ziehen.

„Die Meinungsfreiheit gilt auf dem Fußballplatz und neben den vier Eckfahnen“, sagte Grindel am Rande einer Regionalkonferenz in Stuttgart. Die Chinesen hätten dies zu akzeptieren.

Mitte der ersten Halbzeit des Spiels am vergangenen Samstag hatte eine Gruppe von Zuschauern die Flagge von Tibet gezeigt. Die Chinesen hatten sich daraufhin geweigert, die Begegnung fortzusetzen. Nach einer 25-minütigen Unterbrechung rollten die Zuschauer die Flagge ein, die Partie ging weiter. Am kommenden Samstag werden beim Spiel der chinesischen U20 beim FSV Frankfurt weitere Proteste erwartet.

Das chinesische Außenministerium hatte Deutschland für sein Verhalten als Gastgeber kritisiert. Grindel wandte sich in seiner Replik lediglich an die sportlich Verantwortlichen: „Ich würde mich freuen, wenn sich der chinesische Fußballverband auf die Chancen konzentriert, die sich für seine U20 bieten durch die Freundschaftsspiele auf gutem Niveau.“

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