Bundesliga

Erhitzte Gemüter: Dardai spricht von „Bayern-Bonus“ – Müller wirft Hertha Zeitschinden vor

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München – Hertha BSC lag gegen den FC Bayern durch das Tor von Vedad Ibisevic (21.) lange Zeit in Führung, in der 6. Minute der Nachspielzeit aber traf Robert Lewandowski für die Münchner zum 1:1-Endstand. Nach dem Spiel echauffierten sich die Herthaner über die lange Nachspielzeit und den vermeintlichen Bayern-Bonus.

Dardai: „Kein Pokalspiel“

„Die Mannschaft hat überragend gespielt. Wir haben genug Möglichkeiten gehabt, das zweite Tor zu machen. Leider gab es sehr viel Nachspielzeit. Ich glaube, das ist Bayern-Bonus. Sorry, da kann jeder beleidigt sein, aber nach fünf Minuten muss das Spiel beendet sein. Das ist kein Pokalspiel, wir spielen keine 120 Minuten“, sagte Hertha-Coach Pal Dardai unmittelbar nach der Partie bei Sky.

Langkamp: Kann gegen Bayern nicht gewinnen

Und auch Sebastian Langkamp äußerte Unverständnis: „Ich glaube, dass wir heute das Spiel unseres Lebens gemacht haben und die Bayern am Rande einer Niederlage hatten. Aber es ist wohl ein ungeschriebenes Gesetz, dass man gegen die nicht gewinnen kann.“

Müller: „Haben Ausgleich erzwungen“

Die Profis des FC Bayern hielten dagegen. Stürmer Thomas Müller erklärte: „Hertha hat versucht zu verteidigen und Zeit zu schinden. Das 1:1 kurz vor Schluss fühlt sich gut an, aber eigentlich wollten wir auch gewinnen. Wir haben uns schon sehr gefreut, dass wir den Ausgleich erzwungen haben.“

Über Daniel Michel