Bundesliga

Meißner attackiert Dutt und Wahler

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München – In einem Interview mit der Bild-Zeitung äußerte sich Silvio Meißner, 2007 noch Meister mit dem VfB, zur Dauerkrise in Stuttgart. Im Zentrum seiner Kritik steht die Vereinsspitze um Präsident Bernd Wahler und Manager Robin Dutt und sieht die beiden durch deren gemeinsamen Berater negativ beeinflusst. „Dieser Dreierkreis biegt sich alles so zusammen, dass es für sie passt“, so Meißner.

„Der Anspruch beim VfB muss ein anderer sein“

„Und wenn Gegenwind kommt, muss derjenige eben gehen“, so Meißner weiter über die angebliche Machtbesessenheit und mangelnde Kritikfähigkeit der Führungsetage. Zudem spricht Meißner, der mittlerweile als Spielerberater arbeitet, dem aktuellen Kader die Bundesliga-Qualität in der Breite ab. „Sobald jemand ausfällt, steht die Mannschaft vor Problemen. Der Anspruch muss beim VfB ein anderer
sein“, äußerte Meißner. Auch an den Spielersichtern des Klubs ließ er kein gutes Haar und fügte an: „Aber dafür müssen die Scouts vielleicht mal nicht nur nach Heidenheim oder Paderborn fahren, um Spieler anzuschauen.“

Spieler machten sich über Zorniger lustig

Einmal in Fahrt, geriet auch Ex-Coach Zorniger ins Kreuzfeuer. „Eine Mannschaft muss ihren Trainer respektieren und darf sich in der Kabine nicht über ihn lustig machen, wie es bei Zorniger der Fall war. Das ist allerdings auch kein Wunder, wenn man sagt, man ist der Mourinho vom Schwabenland“, kritisierte Meißner den inzwischen entlassenen Trainer. Weiterhin beklagte er, dass sich die Mannschaft zu wenig wehre und die Mission Klassenerhalt dieses Jahr ohne Huub Stevens „schwieriger“ als in der Vorsaison werden.

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Über David Reininghaus

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