Bundesliga

Rummenigge besucht neuen FC-Bayern-Campus und fordert bessere Talentförderung

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Bayern Münchens Bosse haben große Erwartungen an das neue Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fußball-Meisters.

Bayern Münchens Bosse haben große Erwartungen an das neue Nachwuchsleistungszentrum des deutschen Fußball-Meisters. „Wir haben in den letzten Jahren vom Ergebnis her nicht so gut gearbeitet. Seit David Alaba hat sich kein Spieler mehr annähernd für die Profis empfohlen. Die Forderungen des Vorstands werden wieder größer werden. Wir müssen versuchen, in diesem Bereich erfolgreicher zu sein“, sagte Präsident Uli Hoeneß am Mittwoch bei einem Termim im „FC Bayern Campus“ unmissverständlich.

Man sei zuletzt in der Nachwuchsarbeit von Vereinen wie Leipzig, Hoffenheim oder Dortmund „überholt worden. Wir waren da etwas nachlässig und müssen Gas geben“, betonte Hoeneß. Jeder müsse „Gas geben, der hier dabei sein darf“, ergänzte auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Dass die U19 das Finale um die deutsche Meisterschaft erreicht habe und die U17 im Halbfinale stehe, zeige jedoch, „dass wir die Dinge nicht bei null starten müssen. Es ist etwas im Fluss, wir sind auf einem guten Weg. Es wird nicht einfach, wir müssen Geduld haben, aber ich bin sehr optimistisch“, sagte Rummenigge.

Das neue Nachwuchsleistungszentrum der Münchner kostet rund 70 Millionen Euro und soll wie geplant am 1. August in Betrieb gehen. „Seit vielen Jahren ist es unser Traum, wie viele Klubs auf der Welt ein Nachwuchsleistungszentrum, einen Bayern-München-Campus zu haben. Dies erfüllt uns mit Stolz“, sagte Hoeneß. Jochen Sauer, der von RB Salzburg kommt, wird als Geschäftsführer künftig für den administrativen Bereich verantwortlich sein. Hermann Gerland, bislang noch Assistent von Carlo Ancelotti, übernimmt die sportliche Leitung.

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