Bundesliga

Frankfurt-Vorstand kritisiert Wagners Verhalten im Pokalfinale

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Nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale hatte Bayern Münchens Stürmer Sandro Wagner seine Ehrenmedaille zu den Fans geworfen. Eine undankbare Geste, wie Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann findet.

In einem Interview mit der FAZ äußerte sich Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann noch einmal zu dem Verhalten des FC Bayern Münchens nach dem DFB-Pokalfinale, das die Hessen 3:1 für sich entschieden hatten. Münchens Mittelstürmer schmiss vor Enttäuschung seine Ehrenmedaille ins Publikum. Ein unmögliches Verhalten, wie Hellmann findet. „Was geht in einem Spieler vor, der noch nie Pokalsieger geworden ist, der seinen ersten Meistertitel auf der Tribüne und in diesem Jahr den zweiten als Ersatzspieler geholt hat und nun einen zweiten Platz im Pokalfinale offensichtlich nicht zu würdigen weiß? In der Niederlage offenbaren sich Größe und Charakter“, so der 46-Jährige.

Bayerns Kabinenflucht nicht schlimm

Den fehlenden Spalier der Bayern-Spieler, die vorzeitig in die Kabine gingen, will Hellmann hingegen nicht überbewerten. „Dass die Spieler im Eifer des Gefechts und ihrer Enttäuschung in die Kabine gegangen sind, will ich nicht zu hoch hängen“, erklärte er und führte weiter aus: „Man muss hier unterscheiden: Die Verantwortlichen des FC Bayern, der komplette Vorstand und Präsident Uli Hoeneß, aber auch Horst Seehofer haben uns sofort zum Sieg gratuliert und ihn auch als verdient bezeichnet.“

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