Bundesliga

Fröhlich macht Steinhaus Hoffnung

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Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus darf sich weiter Hoffnung auf künftige Einsätze in der Bundesliga machen.

„Sie ist eine hervorragende Schiedsrichterin und macht in der 2. Bundesliga einen Klasse-Job“, sagte Lutz-Michael Fröhlich, beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Chef der Unparteiischen, und ergänzte in der Bild am Sonntag mit Blick auf einen möglichen Aufstieg der 37-Jährigen: „Es ist absolut nicht ausgeschlossen, dass das passiert.“

Fröhlich (52), der im Sommer den Posten als Boss der Referees von Herbert Fandel übernommen hatte, wolle zwar keine Spekulationen anstellen. Fakt ist aber, „dass wir hinter Bibiana stehen, sie fördern und dann sehen, was die Zukunft bringt“.

Ein baldiger Aufstieg von Steinhaus könnte auch Realität werden, weil wegen der Einführung des Videobeweises möglicherweise mehr Bundesliga-Schiedsrichter benötigt werden. In der derzeit laufenden Testphase agieren aktive Schiedsrichter als Video-Assistenen, „und es ist eine Überlegung, dies beizubehalten und die Zahl der Bundesliga-Schiedsrichter aufzustocken“, sagte Fröhlich.

Sollte dies geschehen, ist er überzeugt, dass die Neuen den Aufgaben im Oberhaus gewachsen sein würden. Benjamin Cortus, Robert Kampka, Harm Osmers und Frank Willenborg, die sich als Neulinge laut Fröhlich „prima und problemlos eingeführt haben“, seien auf dem besten Weg „zu etablierten Bundesliga-Schiris“ und gehörten zu den positiven Erinnerungen an die Hinrunde.

Diese stellte Fröhlich größtenteils zufrieden, obwohl durch die Schwalbe von Leipzigs Timo Werner und das direkt danach wegen der Schiedsichterleistung viel diskutierte Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim „die Stimmung kippte und ein wenig die mediale Einschätzung der an sich guten Hinrunde verwässert wurde“.

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