England

Gelbe Schleife aus Solidarität: FA bestraft Guardiola

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Der englische Verband FA hat Trainer Pep Guardiola von Tabellenführer Manchester City wegen des Tragens einer gelben Schleife bestraft.

Der englische Fußball-Verband FA hat Trainer Pep Guardiola von Tabellenführer Manchester City wegen des Tragens einer gelben Schleife an der Seitenlinie mit einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Pfund (ca. 22.500 Euro) belegt. Der Spanier hatte das Band als Zeichen der Solidarität mit Inhaftierten in Barcelona, die aufgrund der Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien im Gefängnis sitzen, an seiner Kleidung getragen.

Die FA hatte die Schleife als politisches Symbol und damit als Verstoß gegen die Regeln des Verbandes gewertet. Der in der Provinz Barcelona geborene Guardiola ist großer Unterstützer der Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien. Der 47-Jährige sagte, das Tragen der Schleife sei nicht politisch motiviert gewesen, akzeptierte die Strafe jedoch.

Der ehemalige Trainer von Bayern München kündigte an, in Zukunft auf die Schleife während Spielen in England zu verzichten. Gleichzeitig will er das Symbol aber auf Terminen vor und nach Begegnungen weiter tragen. Dies verstößt nicht gegen die Regeln der FA, da diese sich nur auf die Coaching-Zone beziehen.

Auch bei Partien in der Champions League, wie am Mittwoch bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Basel geschehen, darf Guardiola die Schleife weiter tragen.

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