Borussia Dortmund

Gerüchte um Transfer: Sechzig würde bei Weigl mitverdienen

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1860 München kämpft am 24. und 27. Mai gegen den 1. FC Saarbrücken um den Aufstieg in die dritte Liga. Gespannt dürfen Fans der Löwen aber auch nach Dortmund schauen. Sollte Julian Weigl den BVB verlassen, würde Sechzig kräftig mitverdienen.

Zehn Prozent der Ablösesumme für einen Wechsel des Mittelfeldspielers gingen an die Löwen, wie die Münchner Zeitung TZ berichtet. Bei einer kolportierten Ablöse von rund 50 Millionen Euro, die laut Bild-Zeitung Paris Saint-Germain mit Weigls Ex-Trainer Thomas Tuchel für den 22-Jährigen zahlen müsste, käme das einem echten Geldregen für die Sechzger gleich. Bei Aufstieg in die dritte Liga planen die Verantwortlichen demnach mit einem Gesamt-Etat von nur drei Millionen Euro.

Wechsel nicht zwingend wahrscheinlich

Ein Transfer des Mittelfeldspielers ist allerdings nicht zwingend wahrscheinlich. Im Umfeld des BVB heißt es, in Weigl sehen die Verantwortlichen einen potenziellen künftigen Kapitän der Mannschaft. Die schwankenden Leistungen des fünffachen Nationalspielers in der vergangenen Spielzeit sind auch im Kontext eines Knöchelbruches zu sehen, der Weigl die gesamte Saisonvorbereitung unter dem neuen Trainer Peter Bosz kostete. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass der designierte neue Coach Lucien Favre ohne einen alleinigen Sechser plant. Das ist die erklärte Lieblingsrolle des Ex-Löwen, dessen Verkauf den geplanten Kader-Umbruch finanziell deutlich leichter zu stemmen machen würde. Weigl kam 2015 von 1860 zum BVB, kostete damals nur zweieinhalb Millionen Euro Ablöse.

Über Lars Pollmann

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