Borussia Mönchengladbach

Gladbach: Drmic-Comeback noch vor der Winterpause?

am

Die Karriere des Josip Drmic schien so gut wie beendet, Anfang 2016 zog er sich einen Knorpelschaden zu, fehlte acht Monate. Im April 2017 folgte dann die nächste schwere Verletzung, nachdem sich der Schweizer zurückgearbeitet hatte, zog er sich eine Knieverletzung zu, die ihn bis Mitte Oktober pausieren ließ. Nun steht der Angreifer vor dem Comeback, ein Bundesliga-Einsatz noch in der Hinrunde erscheint möglich.

Am Mittwoch konnte Borussia Mönchengladbach so etwas wie einen Neuzugang aus den eigenen Reihen begrüßen, Josip Drmic stand nach über sechs Monaten wieder für die Borussia auf dem Platz. Für viele Fußballer ist ein Comeback nach Verletzung Alltag, beim Schweizer sieht das anders aus, laut seinem Arzt stand bei Drmic ein  Karriere-Ende im Raum: „Er sagte, es gäbe keine Garantien, dass ich wieder auf dem Platz stehen werde. Aber er sei überzeugt davon. Und dies, nachdem mich viele schon abgeschrieben haben“, erklärte Drmic Mitte Oktober gegenüber dem Schweizer Blick.

Hecking: Drmic wieder eine Alternative für die Liga

Diese Voraussage hat sich nun bewahrheitet und die Rückkehr des Angreifers war beeindruckend, der 25-Jährige erzielte beim 4:1 Sieg zwei Tore und bereitete die beiden anderen vor, war also fast alleine für den Sieg verantwortlich. Seine Leistung will er selbst aber nicht überbewerten: „Neben den Toren und den Assists gab es noch viel, was ich verbessern kann und woran ich arbeiten muss“, zeigte er sich gegenüber der Bild bescheiden und wollte sich selbst nicht unter Druck setzen: „Das wird weiter Zeit und Geduld brauchen. Aber wichtig gegen Arminia war, Spielminuten zu sammeln und wieder näher an die Mannschaft zu rücken.“ Dieses Ziel hat er erreicht, sein Trainer Dieter Hecking stellte ihm gegenüber der Bild sogar baldige Einsatzzeiten in der höchsten deutschen Spielklasse in Aussicht: „Es war der nächste Schritt für ihn. Das freut uns natürlich und gibt ihm auch noch mal einen zusätzlichen Motivationsschub, um bald auch wieder für die Bundesliga eine Alternative zu sein.“

Über Stefan Katzenbach

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.