2. Bundesliga

Green: So kann ich dem VfB helfen

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München – Julian Green ist vom FC Bayern in der Winterpause zu Zweitligist VfB Stuttgart gewechselt. Mit den Schwaben will er hoch ins Oberhaus. Sein „Bayern-Gen“ kann auch dem VfB helfen.

Green war WM-Starter 2014

„Ich habe beim FC Bayern gespielt, dort unter Pep Guardiola und Carlo Ancelotti trainiert, beim Hamburger SV in der Bundesliga den Abstiegskampf erlebt und mit den USA an der WM 2014 teilgenommen. Ich weiß, wie es ist, jedes Spiel gewinnen zu müssen. Das habe ich beim FC Bayern, zu dem ich im Alter von 14 Jahren gekommen bin, von klein auf gelernt“, sagte Green dem kicker. Obwohl der Stürmer mit 21 Jahren sehr jung ist, bringt er demnach beim VfB große Erfahrung ein, die noch einigen Teamkollegen fehlt. Zudem verbuchte Green mit seinen Teams, auch wenn er meist Ergänzungsspieler war, nahezu nur Erfolge. Erlebnisse, die einen Profi mental stärken.

Green: „Ich will immer gewinnen“

„Ich will immer gewinnen“, betonte Green – ein Anspruch, den der VfB Stuttgart besonders in Liga Zwei auch hat. Auch wenn sich aus der Sicht von Green der FC Bayern und der VfB in ihren Konstellationen als jeweilige Top-Favoriten in der Liga nicht ganz vergleichen lassen. „Der Vergleich hinkt etwas. Der FC Bayern ist schon eine andere Hausnummer. Allerdings ist es auch in Stuttgart so, dass wir in jedem Spiel als Favorit antreten“, so Green, der versicherte: „Druck bin ich gewohnt, das gehört einfach dazu.“ Zuletzt beim 2:0-Sieg gegen Düsseldorf glückte Green sein 1. Tor für den Tabellenführer der 2. Liga. Glücklich sagte er nun: „Dass es so schnell mit dem Tor geklappt hat, freut mich und hilft mir natürlich auch.“

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