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Fairness: Serie B führt grüne Karte ein

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München – Fairplay und Sportsgeist – diese Attribute lässt der Profi-Fußball oftmals vermissen. Dagegen geht jetzt die zweite italienische Liga vor und versucht den Spielern Ansporn zu geben, den Fairness-Gedanken auf dem Feld vorzuleben. 

„Nur symbolischen Wert“

Die kleine Tochter des italienischen Fußball-Oberhauses, die Serie B, führt ab Freitag die grüne Karte im offiziellen Spielbetrieb ein: Im Spiel Spezia Calcio gegen AS Bari soll das Novum eingesetzt werden, das bereits im Jugendfußball getestet wurde. „Die Grüne Karte hat zwar nur einen symbolischen Wert, sie ist jedoch ein wichtiges Signal für den italienischen Fußball. Wir wollen nicht normale, sondern beispielhafte Verhaltensweisen belohnen“, äußerte der Serie B-Präsident Andrea Abodi.

Belohnung für besonderen Sportsgeist 

Der Schiedsrichter kann die grüne Karte zeigen, wenn ein Spieler der zweiten italienischen Liga einem anderen Spieler zur Hilfe eilt, oder den Spielleiter bei einer von ihm getroffenen Fehlentscheidung aufklären. Die Einführung des grünen Kartons ist ein klarer Schritt in Richtung Fairness im professionellen Fußballgeschäft. Ob die Karte auch den Weg in die höchsten Spielklassen findet, ist noch nicht bekannt.

Über Felix Christmann

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