Bundesliga

Guardiola: „Ich will Robben nicht verändern“

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In der Egoismus-Debatte um Arjen Robben hat Bayern-Trainer Pep Guardiola Partei für den Niederländer ergriffen.

Egoismus-Vorwurf Richtung Robben

„Arjen Robben ist Arjen Robben“, sagte der spanische Star-Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 am Samstagabend. Robben wurde zuletzt beim 4:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart mal wieder mit Egoismus-Vorwürfen konfrontiert, nachdem er in der zweiten Halbzeit zwei Chancen ungenutzt ließ und dabei seine freistehenden Mitspieler in der Mitte übersah.

Robben noch ohne Torvorlage

Vor allem Robert Lewandowski motzte daraufhin wild gestikulierend in Richtung des Flügelflitzers und ließ seinem Ärger freien Lauf. Dieser ist nachvollziehbar, wie folgende Zahlen belegen: In der Bundesliga liefen Robben und Lewandowski insgesamt 23 Mal gemeinsam auf. Dabei legte der Linksfuß dem Polen erst zwei Tore auf, keines fiel nach einer Flanke.

Lewandowski trifft häufiger, wenn Robben nicht spielt

Überhaupt trifft der Mittelstürmer deutlich häufiger, wenn Robben und Franck Ribery nicht spielen. Bei 17 seiner letzten 20 Tore fehlten die beiden Dribbler. Zudem bereitete Robben in dieser Spielzeit noch kein einziges Tor vor, netzte dafür aber selbst schon dreimal ein.

Trotz dieser Statistiken sieht Guardiola in dieser Debatte keinen weiteren Zündstoff, der Katalane verteidigt stattdessen den Spielstil des 31-Jährigen. „Ich will Robben nicht verändern“, sagte der 44-Jährige und ergänzte: „Ich will ihn so, wie ich ihn hier getroffen habe.“

Über Daniel Michel