Champions League

Hamanns Sonderlob für Werner

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Timo Werner war für RB Leipzig der entscheidende Faktor beim 4:1-Sieg gegen den AS Monaco. Der Angreifer erzielte den Doppelpack und raubte den Monegassen so den Glauben an einen Erfolg. Sky-Experte Dietmar Hamann verteilt ein Sonderlob. Sein Trainer Ralph Hasenhüttl sieht noch Luft nach oben.

Eigentlich – so Hamann – „ist die Champions League für Werner Neuland.“ Davon ist allerdings nicht viel zu spüren. Obwohl der Stürmer bereits in der vergangenen Saison auftrumpfte und da noch den Überraschungseffekt auf seiner Seite hatte, kann er auch in dieser Spielzeit wieder überzeugen. 17 Pflichtspiele, elf Treffer und drei Vorlagen – die Statistik des 21-Jährigen ist die eines Topspielers. Er erzielte gegen Monaco seine Champions-League-Tore zwei und drei.

Hamann von Werner angetan

Ein typischer Timo Werner war dabei vor allem das 2:0: Kevin Kampl erahnte den Fehler des Gegners, eroberte den Ball und passte sofort in die Schnittstelle auf den gebürtigen Stuttgarter, der eiskalt geblieben ist. „Wie er die Aufgabe bewältigt, seine Tore macht und Woche für Woche seine Leistung abruft – das ist schon sehr stark“, lobte Hamann den Nationalspieler.

Hasenhüttl sieht noch Luft nach oben

Gibt es da noch Luft nach oben in den Leistungen? „Er kann überall zulegen – nur beim Tempo nicht“, sagte Hasenhüttl, der die beste Leistung seiner Mannschaft in dieser Champions-League-Saison gesehen hat. „Wir waren sehr fokussiert. Meine Mannschaft war schon beim Warmmachen sehr scharf“, war der Österreicher von dem Auftritt angetan. Hasenhüttl sah „eine supercoole Leistung nach der Führung. Ich bin rundherum zufrieden.“

Passiert der „Wahnsinn“ am letzten Spieltag?

Am letzten Spieltag in der Vorrunde der Königsklasse kann noch das Achtelfinale erreicht werden. Der Einzug in die Europa League ist bereits gesichert. Bei einem Sieg im Heimspiel gegen Besiktas Istanbul hätte RB zehn Zähler auf dem Konto. „Damit auszuscheiden wäre der Wahnsinn“, sagte Hasenhüttl. Das Ziel ist klar: Den türkischen Spitzenklub besiegen und den FC Porto, die noch gegen den Vorjahres-Halbfinalisten AS Monaco spielen, unter Druck setzen.

Über Christopher Michel

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