Bundesliga

Hasenhüttl: „In der ersten Halbzeit kein RB-Fußball“

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Sowohl Bremens Trainer Florian Kohfeldt, als auch Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl hadern etwas mit dem 1:1-Unentschieden am Sonntagabend.

Am Sonntagabend trennten sich Werder Bremen und RB Leipzig mit einem 1:1-Unentschieden. Die Bremer gingen in der 28. Minute durch Innenverteidiger Niklas Moisander in Führung, konnten ihre darauffolgenden Chancen jedoch nicht nutzen und mussten in der 50. Minute den Ausgleich durch RB-Joker Ademola Lookman hinnehmen.

Kohfeldt hadert mit Chancenverwertung

„Ich kann den Kollegen verstehen, wenn er sagt, ein Unentschieden ist gerecht. Aber ich glaube, in der Summe über 90 Minuten hätten wir den Sieg einen Tick mehr verdient gehabt – aufgrund der klareren und größeren Chancen“, ordnete Bremens Trainer Florian Kohfeldt die Leistung seiner Mannschaft ein. 16 zu zehn Schüssen gaben die Hanseaten ab, sechs davon auf das gegnerische Tor. „Die Mentalität war da: Wir spielen auf Sieg – das ist etwas, was mir ganz wichtig ist. Es ist beachtenswert, wie die Jungs das immer wieder machen“, lobte Kohfeldt seine Spieler.

Hasenhüttl nimmt den Punkt an

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl schien mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht unzufrieden zu sein, passte der Spielstil zunächst nicht zu seinen Spielern. „Unterm Strich war es ein gerechtes Unentschieden. Wir nehmen den Punkt mit, weiter geht’s. Es war klar, dass wir heute nicht 90 Minuten powern können, wir müssen auch mal versuchen, zu Beginn zu verteidigen – aber das ist nicht unser Ding und das hat man heute auch gesehen. Das war in der ersten Halbzeit nicht RB-Fußball. In der zweiten Halbzeit mussten wir was machen und haben dann auch den Fuß aufs Gaspedal bekommen“, so der Österreicher. Ziel sei es gewesen, zunächst die Defensive nach neun Gegentreffern in den letzten zwei Pflichtspielen zu stabilisieren.

Über Marc Schwitzky

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