Bundesliga

Hasenhüttl mit harscher Kritik an Guido Winkmann

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München- Bei der 0:2-Niederlage seines FC Ingolstadt bei Borussia Dortmund sorgten einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen für Diskussionen. Gegenüber dem kicker übte FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl harsche Kritik am Unparteiischen Guido Winkmann.

Hasenhüttl fordert „klare Linie“

Ralpf Hasenhüttl war nach dem 0:2 seiner Mannschaft beim FC Ingolstadt stinksauer. „Ich kann es einfach nicht verstehen: Einer unserer Spieler wird im Strafraum klar niedergerissen, was angeblich nicht für einen Elfmeter reicht“, sagte er zur Szene von Dortmuns Hummels gegen Ingolstadts Lezcano in der 29. Minute. Auch in der zweiten Hälfte stand Lezcano im Mittelpunkt. Weil er Hummels zuvor gefoult haben soll, pfiff Schiedsrichter Guido Winkmann ein vermeintliches Eigentor des Nationalspielers in der 65. Minute zurück. Hasenhüttl in Rage: „Und auf der anderen Seite wird ein klares Tor nicht anerkannt, weil es einen leichten Kontakt gegeben haben soll. Der Schiedsrichter soll die Situationen einfach mit einer klaren Linie bewerten.“

Videobeweis hätte nicht geholfen

Ob der Videobeweis geholfen hätte? „Nein. Den Elfmeter hätten wir auch mit Videobeweis nicht bekommen, und das Tor wäre auch mit Videobeweis nicht anerkannt worden“, glaubt der FCI-Trainer. „Okay, das 1:0 der Dortmunder wäre als Abseitstor entlarvt worden, aber für einen kleinen Verein wie den FC Ingolstadt bringt der Videobeweis nichts. Es würde nach wie vor der Eindruck entstehen, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.“ Hasenhüttl wirft Winkmann vor, dass Hummels einen Weltmeister-Bonus gehabt habe. „Am Samstag war Herr Winkmann nicht mutig genug, das Foul von Mats Hummels an Dario Lezcano als das zu werten, was es unserer Meinung nach war: ein Foul, für das Hummels mit Rot vom Platz gemusst hätte. Und beim Eigentor hat sich das Gespann wohl gesagt: Ein Mann mit solchen technischen Fähigkeiten wie Hummels kann niemals einen solchen Rückpass spielen, ohne dass er zuvor gefoult wurde“, lästerte der 48-Jährige.

Frust in positive Energie umwandeln

Der Österreicher wolle zunächst seinem Frust freien Lauf lassen. „Ich hoffe, dass sich die Wut und die Enttäuschung im Lauf der Woche in positive Energie umwandeln lassen und die Spieler dann die vielen positiven Dinge sehen, die es in Dortmund gab“, hofft er auf einen Motivationsschub durch die vermeintliche Benachteiligung.

Pfeift Winkmann keine FCI-Spiele mehr?

Hasenhüttl beklagt, dass Winkmann bei einem Spiel der Ingolstädter nicht zum ersten Mal falsche Entscheidungen getroffen habe. Wir haben in der Hinrunde, als uns Herr Winkmann in Stuttgart gepfiffen hat, durch ein klares Abseitstor verloren. Er könne sich deshalb nicht vorstellen, dass der DFB Winkmann noch einmals für ein Spiel der „Schanzer“ ansetze.

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