Bundesliga

Hasenhüttl: „Wollen sorgenfreie Saison spielen“

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München – Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig hat sich mit Trainer Ralph Hasenhüttl und Sportchef Ralf Rangnick auf der 1. Presskonferenz zur neuen Saison zuversichtlich präsentiert, eine gute Rolle in der Premieren-Saison im Oberhaus zu spielen.

Hasenhüttl fühlt sich geehrt

„Es ist eine sehr große Ehre für mich, hier sein zu dürfen. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Mann wie Ralf Rangnick so lange um jemanden bemüht“, sagte laut Bild-Zeitung der neue RB-Coach Ralph Hasenhüttl und führte aus: „Ralf hat meinen Weg als Trainer geprägt. Seine Art zu spielen hat mich immer angetrieben. Ich hatte viele Spieler, die unter ihm trainiert haben und habe viel davon übernommen.“

Beste Bedingungen in Leipzig

Hasenhüttl erklärte, er sei „überglücklich“ nun Coach der Leipziger zu sein: „Die Möglichkeiten, die man in Leipzig hat, sind einzigartig in Deutschland. Es wird den Profis alles geboten, ohne das es überkandidelt ist. Das ist wichtig für mich, weil ich ein bodenständiger Mensch bin, der mit Bescheidenheit an eine Sache herangeht.“

Prognose für die Premieren-Saison

Seine Prognose nun für die Premieren-Saison: „Wir haben eine junge Mannschaft, die unglaublich Qualität hat. Wir wollen sie weiterentwickeln, auch die Zeit geben, zu lernen. Ich habe mit Ingolstadt letzte Saison die Erfahrung gemacht, dass man als Aufsteiger gegen einige Widerstände ankämpfen muss. Aber ich kann versprechen, dass wir sehr mutig agieren und hoffentlich auch den Fußball spielen werden, den alle sehen wollen. Sehr aktiv, mit hoher Laufbereitschaft und mit viel Pressing. Nicht immer werden wir dafür belohnt, aber wir wollen schnell lernen.“

Ziel: „Sorgenfreie Saison“

Hasenhüttl führte aus: „Wir wollen mit unsere, Fußball begeistern. Die Euphorie in der Stadt konte ich bei meinem ersten Besuchen bereits spüren.“ Er dämpfte aber wie zuletzt Ralf Rangnick die Erwartungen, was die Hoffnung auf einen Europacup-Platz angeht. „Wir wollen eine sorgenfreie Saison spielen“, sagte Hasenhüttl, was übersetzt bedeutet: Nicht in Abstiegsgefahr geraten und einen gesicherten Mittelfeldplatz in der Bundesliga einnehmen.

Rangnick wollte Hasenhüttl schon 2015 verpflichten

Auch Sportchef Ralf Rangnick freute sich auf die Zusammenarbeit und verriet zum Transfer von Coach Hasenhüttl: „Wir haben uns schon vor einem Jahr um Ralph bemüht, damals hat er mich nach der Aufstiegsfeier mit Ingolstadt angerufen und abgesagt. Ich hatte schon damals ein gutes Gefühl, dass es mit uns passen kann. Heute schließt sich sozusagen der Kreis. Ich bin überzeigt, dass es gut funktionieren kann und wird.“

Damari soll gehen – zwei Spieler noch kommen

Beim Trainingasauftakt am Montag stehen 22 Spieler bereit, darunter die Zugänge Timo Werner (Stuttgart), Marius Müller (Lautern), sowie Naby Keita und Benno Schmitz (beide Salzburg). Auch der lange verletzte Terence Boyd ist wieder zurück. Rangnick will womöglich dennoch zwei Transfers noch tätigen, ein Spieler für das offensive Mittelfeld wird gesucht, und womöglich noch ein Innenverteidiger. Die EM-Spieler Emil Forsberg (Schweden), Peter Gulacsi (Ungarn) und Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker (je Österreich) werden am 20. Juli ins Training einsteigen. Omer Damari, der zuletzt ein Jahr an RB Salzburg ausgeliehen war, soll noch verkauft werden und wird zunächst mit der U23 trainieren. Am Montag meldete er sich allerdings vorerst krank.

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