Bundesliga

Hector will sich bei Vertragsgesprächen nicht stressen lassen!

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München – Jonas Hector ist eines der Gesichter des 1. FC Köln. Die Verantwortlichen sind froh, dass er nach einer guten Europameisterschaft bleibt und planen die Verlängerung des 2018 auslaufenden Vertrags. Der 26-Jährige selbst will sich noch nicht festlegen und sagt gegenüber den Medienvertreten im Trainingslager in Kitzbühel: „Wir werden das Thema intern besprechen. Es gibt überhaupt keinen Stress.“

Treuebekenntnis von Hector

Hector wird die Kölner, wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, in der Sommerpause nicht verlassen. Er verriet in großer Runde: „Ich sitze ja hier. Wenn ich gehen wollen würde, hätte ich mir den Stress mit den Journalisten ja nicht antun müssen. Es gibt Schöneres.“

Neuzugänge können weiterhelfen

Der Nationalspieler, der seinen zum Sieg führenden Elfmetertreffer im Viertelfinale gegen Italien bereits abgehakt hat, ist ein Mann der klaren Worte. Hector sieht die Kölner auf einem guten Weg und ist der Überzeugung, „dass wir den einen oder anderen dazubekommen haben, der uns weiterhelfen kann.“ Trainer Peter Stöger scheint mit dem gelernten Linksverteidiger im neuen System mit Dreierkette auf der Doppelsechs zu planen und lobt seinen Schützling: „Er ist ein intelligenter Spieler, erkennt Situationen, ist extrem ballsicher und sehr laufstark. Intelligente Fußballer sucht man im Idealfall für alle Positionen.“

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Keine Wort zum vermeintlichen Barca-Interesse

Der gebürtige Saarländer ist so etwas wie das Aushängeschild des Vereins. Das Kapitänsamt peilt er dennoch nicht an, Matthias Lehmann in Zukunft ablösen zu wollen steht nicht auf seiner Agenda. Hector spricht generell nicht gerne über sich und seine Ambitionen. Auch über das in den Medien spekulierte, vermeintliche Interesse FC Barcelona, verliert er keine großen Worte: „Ich werde mich dazu nicht äußern. Wenn da was dran ist, ist es eine Auszeichnung. Das ist einer der größten Klubs der Welt.“

Erholter Hector

Hector will dennoch den Weg der Kölner mitgehen und freute sich, dass er nach dem Turnier in Frankreich sofort wieder so aufgenommen wurde, „als ob ich nie weggewesen wäre.“ Den Sommerurlaub hat er komplett dem Thema Erholung gewidmet: „Nach der EM habe ich erst mal entspannt und nichts gemacht.“

Über Christopher Michel

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