Bundesliga

Heidel: „Bin nicht der klassische Sportdirektor“

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Seit Christian Heidel beim FC Schalke 04 arbeitet, geht es mit dem Verein bergauf. Der Sportdirektor spricht über seinen Ansatz bei seiner Arbeit und was im Sommer noch mit dem Schalker Kader passieren soll.

63 Punkte, Vizemeister, nächste Saison das erste Mal Champions League seit 2014 – die Arbeit von Sportdirektor Christian Heidel beim FC Schalke 04 trägt ihre ersten Früchte. Nachdem die vergangene Saison mit Trainer Markus Weinzierl nur mit Platz zehn endete, kann Heidel mit der aktuellen Entwicklung unter Coach Domenico Tedesco vollends zufrieden sein. Der 54-Jährige denkt jedoch langfristig und kümmert sich eher um die Zukunft. „Ich könnte es mir doch einfach machen und die ganzen Millionen in Beine investieren, wir spielen jedes Jahr Champions-League und irgendwann gehe ich zu Real Madrid. Das ist nicht mein Ansatz, ich bin nicht der klassische Sportdirektor. Ich bin eher der Stratege“, erklärte Heidel seinen Arbeitsweise dem Radio Emscher Lippe.

Heidel plant weitere Neuzugänge

Für die kommende Saison hat Heidel bereits die ersten Weichen gestellt. Mittelstürmer Mark Uth und Innenverteidiger Salif Sane verstärken die „Königsblauen“ ab Juli, zudem soll der Noch-Mainzer Suat Serdar bald in Gelsenkirchen unterschreiben. Es gilt jedoch, die abwandernden Max Meyer und Leon Goretzka zu ersetzen, sodass die Transferphase Schalkes noch nicht abgeschlossen ist. „Wir werden noch ein oder zwei Dinge machen. Dabei kommt es auf den Mix an erfahrenen Spielern und Jungs, denen wir noch Erfahrung geben müssen an“, sagte Heidel zu den kommenden Wochen.

Über Marc Schwitzky

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