Bundesliga

Heidel gibt Weinzierl ein zeitliches Limit und setzt Huntelaar auf Bewährung

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München – Schalke-Manager Christian Heidel ist froh um die neue Geduld, die das Umfeld auf Schalke für die Mannschaft aufbringt. Dennoch weiß er, dass er mit Schalke nicht auf Dauer sportlich nur Mittelmaß darstellen kann.

Ein Jahr ohne Europacup möglich?

„Mein Eindruck ist auch, dass die Medien verstanden haben, dass unser Weg Zeit benötigt, aber unsere grundsätzliche Idee nicht so schlecht ist“, sagte Heidel dem kicker. Dennoch: „Mir ist allerdings natürlich klar, dass wir das nicht zwei Jahre lang erzählen können. Da machen wir uns nichts vor. Dass Schalke wieder in den Spitzenbereich der Bundesliga muss, dessen sind wir uns bewusst.“ Daraus abzuleiten ist: Eine Saison ohne Europacup hält Heidel für verkraftbar. Doch im kommenden Jahr sind die Top Sechs für Trainer Markus Weinzierl und sein Team wohl Pflicht.

Heidel über Huntelaar:

Heidel nahm auch Stellung zur Vertragssituation von Klaas-Jan Huntelaar. „Er ist ein vorbildlicher Sportsmann und ein toller Typ, der eine wichtige Rolle in diesem Klub hat – völlig losgelöst davon, ob er spielen kann oder nicht. Wir werden uns zusammensetzen und über die Zukunft reden“, sagte Heidel. Der Vertrag des Stürmers läuft aus, die Leistungen sind seit zwei Jahren wohl nicht mehr auf Top-Niveau. Deshalb setzt auch Heidel auf Zeit: „Momentan reden wir nicht über eine Verlängerung, das macht keinen Sinn. Er ist 33 Jahre alt und leider seit drei, vier Monaten verletzt. Er ist immer ein Thema für Schalke, wenn er leistungsmäßig dieser Mannschaft etwas bringt.“ Heidel führte aus: „Wir wollen, dass er gesund wird und möglichst viele Spiele für Schalke macht. Dann sehen wir weiter. Er ist auf einem guten Wege und soll Mitte Februar ins Mannschaftstraining einsteigen.“

Über Daniel Michel

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