Bundesliga

Heidel will Gelbe Karte für Fährmann streichen lassen – Kovac ist über technische Rückständigkeit verwundert

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München – Timo Werner wird für seine Schwalbe im Spiel gegen Schalke vom DFB nicht nachträglich bestraft. Die Liga nimmt es sachlich zur Kenntnis – Schalke-Manager Christian Heidel will aber nochmal nachverhandeln. Und Eintracht-Trainer Niko Kovac erwartet mehr Mordernität im Fußball.

Heidel: Keine Strafe für Werner

„Ich würde nie für einen Spieler eine Sperre fordern, auch für Timo Werner nicht. Wenn die Statuten so sind, ist das in Ordnung“, sagte Schalke-Manager Christian Heidel der Bild und führte aus: „Ich habe nur Probleme mit der Bestrafung für Ralf Fährmann. Da werden wir nochmal beim DFB wegen der Gelben Karte nachfragen, da er ja kein Foul begangen hat.“ Durch Werners Schwalbe hatte Fährmann Gelb erhalten. Ob der DFB die Karte zurückziehen kann, ist ungewiss.

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Kovac: „Verstehe ich nicht“

Eintracht-Frankfurt-Trainer Niko Kovac will ebenfalls Werner nicht zwingend bestraft sehen, wundert sich aber, dass der Fußball in Sachen Video-Technik hinterherhinkt. „Ich will dem Jungen nichts Böses und bei ihm hat es ja einen Kontakt gegeben (Anm. d. Red.: Er meint den von Naldo an der Schulter), deshalb kann man das zum Beispiel nicht mit der Möller-Schwalbe vergleichen“, so Kovac zur Bild. Er betonte: „Prinzipiell könnte man aber diese ganze Diskussion vermeiden, wenn es den Video-Beweis gäbe. Wir nutzen die Technik so viel, haben Autos, die alleine einparken und nutzen solche Hilfsmittel wie den Video-Beweis nicht im Fußball. Verstehe ich nicht.“

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