Bundesliga

Heldt: Waren uns mit Tasci einig

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München – Der FC Schalke 04 konnte sich bei den Verhandlungen um Serdar Tasci nicht mit Spartak Moskau einigen. Die Russen verlangten für den Abwehrspieler eine bindende Kaufoption, die nicht im Sinne der Königsblauen gewesen ist. Wechselt Tasci nun zum FC Bayern München?

Keine Einigung mit Spartak Moskau

Schalke-Sportdirektor Horst Heldt erlitt auf der Suche nach einem Ersatzmann für Kapitän Benedikt Höwedes einen herben Rückschlag. Wunschkandidat Serdar Tasci wird Spartak Moskau nicht in Richtung Gelsenkirchen verlassen dürfen. Der russische Klub verlangte eine bindende Kaufoption, die Schalke nicht eingehen wollte. „Für uns kommt der Deal nicht zustande, für einen anderen Verein vielleicht schon“, sagte Heldt vielsagend bei Sky.

Bayern nicht zwischengegrätscht

Am Interesse des FC Bayern Münchens sei der Deal allerdings nicht gescheitert. Heldt berichtete von einer zuvor schon getätigten Anfrage am ehemaligen Stuttgarter. „Die Bayern haben sich erst recht spät eingemischt.“ Man habe sich mit Moskau nicht auf die Rahmenbedingungen einigen können. „Das kann einfach mal passieren“, sagte der Sportdirektor der Schalker trocken.

Tasci will in die Bundesliga zurück

Tasci spielt bereits seit Sommer 2013 in der russischen Liga. Der Deutsch-Türke, der 15 Länderspiele unter Joachim Löw bestritt, steht bei den Münchenern ganz hoch im Kurs. Nach den Verletzungen von Jerome Boateng und Javi Martinez möchte der Rekordmeister noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Für Tasci, dessen Vertrag bei Spartak noch bis 2017 läuft, wäre die Bundesliga freilich kein Neuland. Zwischen 2006 und 2013 absolvierte er insgesamt 243 Partien für die Stuttgarter.

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