Bundesliga

Heynckes: Deshalb stand Wagner nicht in der Startelf

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Die Frage, wer Robert Lewandowski beim FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen ersetzen würde, schien vor Anpfiff eigentlich klar: Sandro Wagner. Trainer Jupp Heynckes überraschte stattdessen mit Thomas Müller und erklärte nach dem 3:1-Auswärtssieg diese Entscheidung.

„Wenn ein neuer Spieler kommt, braucht er eine gewisse Integrationszeit, er muss erst das System verstehen. Deshalb habe ich Sandro Wagner heute nicht von Anfang spielen lassen.“, führte Heynckes seine Entscheidung gegenüber Sport1 aus. Der Trainer fand für den Kurzauftritt – der Nationalstürmer wurde in der 78. Minute für Torschütze Franck Ribery eingewechselt – lobende Worte: „Als er reingekommen ist, war er ein Spieler, der uns geholfen hat. Unsere Standard-Stärke haben wir auch heute wieder stark umgesetzt. Insgesamt bin ich zufrieden.“

Wagner von Reservistenrolle überrascht

Wagner selbst stellte das Kollektiv in den Vordergrund: „Wir haben gut gearbeitet, sind als Mannschaft aufgetreten. Der Sieg geht natürlich in Ordnung.“ Er zeigte sich über die Reservistenrolle durchaus überrascht: „Ich habe auch gedacht, dass ich von Anfang an spiele. Der Trainer hat es mir gestern gesagt. Ich bin nie sauer. Aber klar, ich hätte gerne gespielt.“ Wagner wollte allerdings keinen Ärger verbreiten: „Ich bin in München wieder daheim und beim besten Team Deutschlands. Dazu bin ich Nationalspieler. Ich habe momentan ein gutes Leben.“

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist unter anderem für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das im März 2018 veröffentlicht wird.

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