Bundesliga

Hinteregger: Borussia ist ein geiler Verein

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München – Um die Abwehr zu stabilisieren hat sich Borussia Mönchengladbach vor kurzem mit dem Österreicher Martin Hinteregger verstärkt. Mit dem kicker sprach der 23-Jährige über die Herausforderung Bundesliga, seinen Ruf und die EM im Sommer.

Sportlich ist der Anfang zumindest gemacht, auch wenn die Ergebnisse noch nicht stimmen: In Mainz absolvierte Marton Hinteregger das erste Spiel über 90 Minuten. „Bei einer 0:1-Niederlage fällt die Freude darüber nicht gerade riesig aus“, sagte der Neuzugang über sein Debüt. Dennoch sei er froh 90 Minuten gespielt zu haben. „Es war wichtig, um mich einzufinden – und zu sehen, dass ich körperlich gut dabei bin“, meinte der Innenverteidiger im Interview mit dem kicker. Sein Anspruch sei es, künftig oft in der Startformation zu stehen. In Gladbach fühlt sich der österreichische Nationalspieler schon nach wenigen Wochen wohl. „Die Borussia ist ein geiler Verein, mit diesem familiären, bodenständigen Touch, der mir gefällt“, schildert er seine Eindrücke.

Neuzugang sieht EM-Teilnahme nicht in Gefahr

Die Teilnahme an der Europameisterschaft sieht Hinteregger durch seinen Wechsel nicht in Gefahr. „Wenn ich im Winter in die Bundesliga wechsle, bin ich mir des Risikos bewusst, dass ich vielleicht nicht spielen könnte“, meinte er. „Ich sehe es allerdings auch aus einer anderen Perspektive: Es ist eine große Gelegenheit, mich in dem halben Jahr deutlich weiterzuentwickeln.“ Die Qualität in Mannschaft und Liga sei hoch, davon wolle er profitieren. „Und ich bin zuversichtlich, dass ich genügend Spielanteile erhalte, um  für die EM nominiert zu werden“, gibt sich Hinteregger optimistisch.

„Mein Ruf kompletter Schwachsinn“

In Österreich genoss der Neu-Borusse bislang einen zweifelhaften Ruf. Von Problem-Profi war dort die Rede. Hinteregger kann das überhaupt nicht nachvollziehen. „Ich weiß nicht, woher dieser Ruf kommt. Eigentlich ist das kompletter Schwachsinn“, sagte er. Er sei ein ruhiger Typ: „Ich schreie nicht groß rum, auch nicht in der Kabine. Aber wenn sich Dinge aufstauen, bin ich schon einer, bei dem es dann auch rausmuss. Aber alles ganz sachlich.“

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Über Carsten Ruge

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