Bundesliga

Hitzfeld sieht Hoeneß als „Meistermacher“ und lobt Christian Streich

am

München – Für Ottmar Hitzfeld ist die Meisterschaft zugunsten des FC Bayern jetzt schon entschieden, vor allem dank Uli Hoeneß. Respekt hat er auch gegenüber der Leistung Christian Streichs in Freiburg.

Hoeneß als „Gesicht“ und „Seele“ der Bayern

Am heutigen Freitag empfängt der SC Freiburg (20.30) den FC Bayern München zum ersten Spiel nach der Winterpause. Wer darauf hofft, dass dies der Auftakt zu einer spannenden Rest-Saison werden könnte, an dessen Ende vielleicht doch nicht Bayern München deutscher Meister wird, der sieht sich getäuscht. Zumindest wenn es nach Ottmar Hitzfeld geht, der 68-Jährige zeigte sich in seiner Kolumne für den Schweizer Blick von einer Titelverteidigung des Rekordmeisters überzeugt: „Bayern wird 2017 wieder Meister, holt die Schale zum fünften Mal in Folge“, schrieb Hitzfeld und begründete dies unter anderem damit, dass Uli Hoeneß vor seiner Haftstrafe „alle Weichen rechtzeitig gestellt“ habe, damit Bayern München auch ohne ihn erfolgreich sei. Der in München derzeit praktizierte „Umbruch mit jungen Spielern“ sei vom aktuellen Präsidenten ebenso eingeleitet worden, wie die derzeitigen Rekord-Umsätze des Klubs. Doch nicht nur die bloßen Zahlen, sondern auch an der Art und Weise wie Hoeneß den Rekordmeister vertrete, sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor: „Uli Hoeneß ist das Gesicht und die Seele des FC Bayern München. Nach aussen verteidigt er alle Angestellten des Vereins mit Vehemenz und auch Überzeugung, nach innen jedoch hält er Spannung und Anforderung hoch, ist unermüdlich, die treibende Kraft, der Herzschlag des Klubs.“

Kompliment für Freiburger Konzept

Eine für das Freiburger Konzept derlei identifikatorische Rolle wird Christian Streich beim SC Freiburg wohl nicht zugeschrieben, nichtsdestotrotz blieb auch Hitzfeld die Entwicklung des Klubs unter dem 51-Jährigen nicht verborgen: „Was Trainer Christian Streich mit dem SC Freiburg erreicht, verdient ein besonderes Kompliment. Wird als Abstiegskandidat gehandelt, verliert seine besten Spieler und überwintert dennoch auf Rang 8″, zeigte sich der ehemalige Schweizer Nationaltrainer von der Arbeit im Breisgau beeindruckt.

Über Stefan Katzenbach

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.