Bundesliga

Hoffmann: „Angst zu haben, ist völlig fehl am Platz“

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München – Andre Hoffmann ist der größte Gewinner des Trainerwechsels bei Hannover 96, dennoch hadert auch er mit der Niederlage zuletzt in Leverkusen. „Wenn man die Hoffnung hatte etwas mitzunehmen, ist es brutal schwer 0:3 verloren zu haben“, sagte der Defensivspieler der Neuen Presse nach der Niederlage bei Bayer Leverkusen.

„Wir haben nicht viel zugelassen. Das Ergebnis hört sich brutaler an, als es war“, führte er weiter aus. Als Sechser ist er das wichtigste Teil im Verbund der Defensive. 20 Monate lang hatte er kein Bundesligaspiel gemacht. Sein Comeback gab er bei der 1:2 Heimniederlage gegen Darmstadt zu Beginn der Rückrunde.

Im letzten Drittel nicht konsequent

„Nach einem Standard in Rückstand zu geraten, unglaublich ärgerlich. Mit 0:0 in die Pause zu gehen, wäre ein Teilerfolg gewesen. Wir hätten Luft holen können“, beschrieb Hoffmann die negative psychologische Wirkung des Gegentores in der 44. Minute. „Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und kamen zu Kontersituationen. Aber wir waren im letzten Drittel nicht konsequent genug“, erklärte der ehemalige U-21 Nationalspieler woran es gegen Leverkusen gefehlt hat.

Es bleibt nicht viel Zeit

Man schaue nicht auf die Ergebnisse der anderen Mannschaften, dennoch müssten nun Punktgewinne folgen, so Hoffmann. Im Heimspiel gegen Mainz werde es schon „allerhöchste Zeit“, um den Anschluss nicht zu verlieren. Hoffmann gab sich kämpferisch: „Alle sind sich der Situation bewusst. Angst zu haben, ist völlig fehl am Platz. Wir werden eine Entwicklung nehmen, davon bin ich überzeugt.“

Spannende Transferendphase

Der Tabellenletzte wird zudem wohl noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Der Innenverteidiger Marcelo wird zu Besiktas Istanbul wechseln. Dafür soll der schwedische Nationalspieler Alexander Milosevic  nach Hannover kommen.

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