Bundesliga

Hopp ist über Rekordablöse für Pogba fassungslos und wirft der FIFA Geldgier vor

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München – Dietmar Hopp engagiert sich seit 27 Jahren für seinen Heimatverein TSG 1899 Hoffenheim, wodurch er sich ungern mit Investoren oder dem System von „Plastikklubs“ vergleichen lassen. Im Gespräch mit dem kicker kritisierte er nun den Ablöse-Wahnsinn in der Premiere League.

Hopp: „Hoffe, dass vernunft einkehrt“

„Ich hoffe, dass die Vernunft einkehrt“, sagte Hopp über den „Ablöse-Wahnsinn“, der von der Premier League ausgeht. „Der Fall Paul Pogba ist für mich ein aberwitziges Beispiel“, erklärt Hopp dem kicker: „Der wurde vor vier Jahren bei Manchester United weggeschickt und nun für 120 Millionen Euro zurückgeholt. Das ist doch abnormal.“

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Hopp lehnt WM mit 48 Teams ab

Hopp kann sich jedoch vorstellen, dass sich durch den Austritt Großbritanniens aus der EU künftig der Markt wieder normalisieren könne. „Da warten wir mal ab, ob der Brexit nicht zu so vielen Verwerfungen führt, dass die Menschen sich das Sky-Abonnement überlegen müssen. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber das ist doch übertrieben, was da passiert“, sagte Hopp. Auch gegen die FIFA teilte Hopp aus: „Wenn die FIFA eine WM mit 48 Mannschaften ausrichten will, dann nur des Geldes wegen. Das Ganze so anzuheizen war keine gute Idee. Und die Belastung für die Spieler steigt immer weiter.“

Über Daniel Michel

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