Bundesliga

Mathenia: Kein „Kindergarten“ mit Adler

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René Adler ist vier Tage vor dem Bundesliga-Jahresauftakt des Hamburger SV beim VfL Wolfsburg ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Damit kann sich der 32-Jährige wieder dem Duell mit Christian Mathenia um den Platz zwischen den Pfosten stellen. Trainer Markus Gisdol hat noch nicht durchblicken lassen, wer bei der Partie in Niedersachsen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) seine Nummer eins sein wird.

„Ich würde mich freuen, wenn ich im Tor stehe und dem Trainer zeigen könnte, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat“, sagte Mathenia der Bild-Zeitung. Der frühere Darmstädter hatte den immer wieder verletzungsgebeutelten Adler in den letzten sechs Liga-Spielen 2016 vertreten und dabei mit seinen Leistungen zum Aufwärtstrend des HSV beigetragen. Adler, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, stoppte erst eine Ellbogen-Operation. In den vergangenen Tagen trat er wegen Adduktorenproblemen kürzer.

Mathenia betonte unterdessen, dass beide Konkurrenten ein „kollegiales Verhältnis“ hätten: „Kindergarten-Spiel brauchen wir beide nicht. Wir treiben uns auf dem Platz zu bestmöglichen Leistungen.“

Einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Tabellen-16. will auch der am Montag verpflichtete Kyriakos Papadopoulos nehmen. „Ich bin hergekommen, um die Mannschaft sofort zu unterstützen“, sagte der 24 Jahre alte Grieche nach seinem ersten Training in Hamburg am Dienstag: „Ich fühle mich fit und in gutem Zustand. Wann ich einsatzbereit bin, entscheidet natürlich der Trainer.“ Der Innenverteidiger (zuletzt RB Leipzig) spielt auf Leihbasis bis Saisonende beim HSV, sein Stammverein bleibt Bayer Leverkusen.

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