Bundesliga

HSV: Keine Winter-Zugänge?

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München- Die schwere Verletzung von Verteidiger Marcelo Diaz wirkt sich erheblich auf die geplanten Transferaktivitäten des HSV aus. Laut Bild-Zeitung wollten die Hamburger ihn im Winter verkaufen, um mit den erzielten Einnahmen personell nachrüsten zu können. Durch den langen Ausfall ist ein Wechsel des Chilenen vorerst vom Tisch- und die Planungen der Hanseaten blockiert.

Olic-Wechsel reicht nicht

Dem Bericht zufolge hätte Diaz zu Universidad de Chile zurückkehren sollen. Mit dem Transfererlös, geplant waren zwei Millionen Euro offenbar, sollte ein neuer Verteidiger verpflichtet werden. Doch Diaz zog sich einen Muskelsehnen-Ausriss zu und fällt drei Monate aus. Dem HSV fehle nun das Geld für Winter-Transfers- selbst wenn Ivica Olic den Verein verlassen würde. Olic hatte vor wenigen Tagen die Freigabe erhalten und sucht einen neuen Klub. Auch über einen Wechsel des Kroaten in die MLS wird spekuliert.

Auch Zoltan Stieber und Artjoms Rudnevs sollen dem Klub Geld bringen. Dem Bericht zufolge gebe es aber keine lukrativen Anfragen, zudem müsse der HSV einen Teil des Gehalts übernehmen. Das gesparte Salär der Profis würde also auch nicht für interessante Neuverpflichtungen reichen.

Rekordverlust im Vorjahr

Hauptgrund für den Sparzwang ist vor allem die wirschaftlich schwierige Situation. Der HSV hat in der Spielzeit 2014/15 einen Rekordverlust von 16,9 Millionen Euro eingefahren. Wollen die Hamburger im Winter tatsächlich nachrüsten, müssten demnach einige Spieler verkauft werden. Allein der Abgang von Olic würde offenbar nicht ausreichen.

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Über David Reininghaus

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