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HSV: Nur Konzernumbau verhinderte nächstes Millionen-Minus

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Der Hamburger SV konnte nur wegen des Umbaus seiner Konzernstruktur ein weiteres Millionen-Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr verhindern.

Fußball-Bundesligist Hamburger SV konnte nur wegen des Umbaus seiner Konzernstruktur ein weiteres Millionen-Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr verhindern. Wegen der außerordentlichen Erlöse lag der Verlust bei knapp 200.000 Euro, teilte Finanz-Vorstand Frank Wettstein (43) bei der Mitgliederversammlung des Vereins mit. Ohne die Hebung der „stillen Reserven“ hätte Fehlbetrag bei rund elf Millionen Euro gelegen.

Der HSV landete damit zum sechsten Mal in Folge in den roten Zahlen, auch in dieser Saison erwartet der Tabellen-16. ein Minus von etwa elf Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten der HSV Fußball AG belaufen sich auf 75,1 Millionen Euro.

Das unbefriedigende Finanz-Ergebnis sei auf das „schlechte sportliche Abschneiden in den letzten fünf Spielzeiten“ zurückzuführen, sagte Wettstein. Dadurch seien die Hanseaten im TV-Ranking auf Rang 14 abgerutscht, was keinesfalls den hohen Kaderkosten entspreche. „Dieses Missverhältnis kostet den HSV pro Saison rund zehn Millionen Euro“, sagte Wettstein. Auch geringere Transfererlöse hätten zu dem Verlust geführt.

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