Bundesliga

Irres Spiel: VfB bezwingt HSV

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München – In einem atemberaubenden Spiel mit Torchancen für mehrere Partien bezwang der VfB Stuttgart den Hamburger SV mit 2:1. 

Torlose erste Halbzeit

Die Gastgeber waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Kapitän Christian Gentner verpasste bereits in der 3. Minute die erste große Chance als er im Strafraum angespielt wurde und das Tor knapp verfehlte. Die Schwaben wurden von Minute zu Minute dominanter. Der HSV hatte Schwierigkeiten sich zu befreien. Trotz weiterer hochkarätiger Tor-Gelegenheiten von Gentner, Kostic und Werner blieb es zur Halbzeitpause beim torlosen 0:0.

Der VfB vergab beste Torchancen

So wie die erste Halbzeit aufhörte, so wurde die zweite Halbzeit fortgesetzt. Das Spiel ging nur in eine Richtung. Die VfB kombinierte noch stärker und die Torchancen wurden immer größer. Werner tauchte in der 47. Spielminute zum wiederholten Male freistehend vor Adler auf und konnte den HSV-Torhüter nicht überwinden. Kevin Großkreutz (49.) brachte den Ball einen Meter vor dem Tor nicht unter.


Der kurze Spielbericht von bild.de im Youtube-Video:

https://youtu.be/yKx1wwV79AE


HSV bestrafte die mangelnde Chancenverwertung

Die Erlösung folgte in der 60. Minute: Nach einer Ecke von Filip Kostic stieg Daniel Didavi am höchsten und köpfte zur Führung ein. Die Klärungsversuche von Hunt und Adler auf der Linie scheiterten. Danach verpassten es die Gastgeber die Führung auszubauen. Das rächte sich in der 75. Minute. Ostrzolek flankte auf den eingewechselten Rudnevs, der zum Ausgleich einköpfte.

Turbulente Schlussphase

In der Schlussphase entwickelte sich ein wildes Fußballspiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Der HSV mischte nach dem Ausgleich ebenfalls mit und hätte die Partie beinahe auf den Kopf gestellt. Illicevic (79.) konnte Tyton freistehend nicht bezwingen. Kostic (81.) verpasste die erneute Führung für den VfB. Auf der anderen Seite tauchte Lasogga (83.) gefährlich vor dem Tor auf und verzog nur knapp.

Winter-Neuzugang wurde zum Helden

Jürgen Kramny bewies ein goldenes Händchen, in dem er Alexandru Maxim und Artem Kravets einwechselte. Der Rumäne flankte in der 88. Minute mustergültig auf den ukrainischen Neuzugang von Dynamo Kiew, der mit dem Kopf zum Sieg verwandelte. Alles in allem brachte das Topspiel einen verdienten Sieger hervor, der über die gesamte Partie hinweg mehr investierte. In der Tabelle rücken die Schwaben nun bis auf einen Punkt an die Hamburger heran.

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Über Marcel Pramschüfer