2. Bundesliga

Janßen blickt zurück: Trainerentlassung war „nachvollziehbar“

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Olaf Janßen blickt als neuer Trainer von Viktoria Köln auf seine Zeit beim FC Sankt Pauli zurück. 

„Die Sache hatte sich ja nicht unbedingt angekündigt“, gab Janßen im Gespräch mit der Hamburger Morgenpost zu. Der 51-Jährige erlebte nach gutem Start mit den Boys in Brown eine Talfahrt, die 0:5-Niederlage bei Arminia Bielefeld war die negative Krönung einer besorgniserregenden Entwicklung. Janßen erkannte verschiedene Gründe für den Niedergang.

Janßen sucht die Gründe…

„Die Verletztenmisere war sicher ein Faktor, aber damit ist die Mannschaft eigentlich sehr gut umgegangen. Entscheidender war, dass wir zeitweise ohne Stürmer gespielt haben. Aziz Bouhaddouz war verletzt, für Sami Allagui ist die Rolle als einziger Angreifer die falsche, Jan-Marc Schneider ist noch nicht so weit“, analysierte Janßen. Zudem wurden Partien, in denen sein Team das bessere gewesen sei, „durch ein Standardgegentor nicht gewonnen.“ Dazu gesellten sich unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen, die die Mannschaft nicht mehr verkraften konnte.

… und zeigt Verständnis für die Entscheidung des Klubs

Janßen konnte die Trennung, die er als reibungslos bezeichnete, durchaus nachvollziehen: „Wenn man nach einer Durststrecke zwei Spiele 0:4 und 0:5 verliert und dann den Trainer wechselt, dann kann man das irgendwo auch nachvollziehen.“

 

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

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